Beach-EM: Drei Männer-Duos siegen, eines verliert
Mit den zweiten Siegen von Julius Brink/Jonas Reckermann, David Klemperer/Eric Koreng und Jonathan Erdmann/Kay Matysik sowie der zweiten Niederlage von Thomas Kaczmarek/Alexander Walkenhorst endete der zweite Turniertag im Männer-Turnier der EM in Kristiansand/NOR.
Brink/Reckermann taten sich beim 2:1 (21-16, 19-21, 15-7) gegen die Türken Sekerci/Gögtepe etwas schwer. Nach sicherem ersten Satz hatte Reckermann einige Probleme seine Angriffe unterzubringen. Des Öfteren scheiterte am gegnerischen Diagonalblock. Beim 9-16 schien bereits alles auf einen dritten Satz hinzudeuten, ehe sich das deutsche Top-Duo nochmals herankämpfte (18-18), um dann doch noch den Entscheidungssatz hinnehmen zu müssen. In diesem zeigten die WM-Dritten wieder bekannte Stärken und sorgten mit einem Blitzstart (7-2) früh für klare Verhältnisse. Brink war dennoch nicht ganz zufrieden: „Das war phasenweise unter unserem Niveau, das müssen wir uns evt. nochmals anschauen. Das Spiel hat aber auch gezeigt, dass die anderen Teams sehr gut spielen können. Nach dem Satzverlust haben wir Charakter und Kampfgeist bewiesen, dennoch war es wirklich keine gute Leistung, und wir gucken nicht nur auf das Ergebnis.“
Auch Klemperer/Koreng feierten ihren zweiten Sieg und sind weiter ohne Satzverlust. Im ersten Satz tat sich das Team gegen die Lokalmatadoren Hoidalen/Eithun jedoch schwer, blieb aber bis zum Ende ruhig, ganz im Gegenteil zum Routinier Hoidalen, der zum „Höhepunkt“ die rote Karte sah. Ab dem zweiten Satz lief es deutlich besser beim DVV-Duo, bei den Norwegern ging gar nichts mehr – das Ergebnis war deutlich.
Dagegen müssen sich Kaczmarek/Walkenhorst mit dem Gedanken anfreunden, dass möglicherweise nach der Vorrunde Schluss ist. Bei stark böigem Wind auf Court drei schafften sie im ersten Satz noch die Wende. Doch dann setzten sich die Österreicher Müllner/Horst auch dank starker Aufschläge in den Wind in drei Sätzen durch. Walkenhorst meinte dazu: „Das waren schwierige Bedingungen, und man hat gemerkt, dass sie bereits gestern auf diesem Court gespielt haben. Dann haben wir uns gefunden und auch dank unserer Ballsicherheit den ersten Satz gewonnen. In der Folge haben die Österreicher sehr gut aufgeschlagen. Die Situation ist frustrierend nach dem gestrigen sehr schlechten Spiel. Jetzt haben wir viel Zeit zum Überlegen, was schlecht war.“
Erdmann/Matysik siegten gegen Babich/Ioisher (UKR) sicher 2:0 (21-17, 21-17). Jeweils gegen Ende der Sätze setzte sich das DVV-Duo mit guten Aktionen in Aufschlag und Block-. und Feldabwehr ab. Gänzlich zufrieden war Matysik jedoch nicht: "Gut war, dass wir hinten raus nochmals draufpacken konnten. Aber das kann auch mal nach hinten losgehen." Matysik spielte damit auf die Vorsprünge im ersten (13-9) und zweiten (9-6) Satz an, die noch zu Rückstand bzw. Gleichstand geführt hatten.
Die Spiele mit deutscher Beteiligung am 11. August
Schwaiger-Schwaiger AUT [5] Köhler-Sude GER [12] 2-1 (24-26, 21-17, 15-7)
Brink-Abeler-Gernert GER [24] Bratuhhina N.-Bratuhhina P. EST [25] 2-0 (22-20, 21-16)
Holtwick-Semmler GER [7] Klapalova-Hajeckova CZE [10] 2-0 (21-13, 21-16)
12:00 2 Goller-Ludwig GER [3] Vasina-Vozakova RUS [14]
Kaczmarek-Walkenhorst GER [9] Müllner-Horst AUT [25] 1-2 (22-20, 16-21, 11-15)
Brink-Reckermann GER [1] Sekerci-Gögtepe V. TUR [17] 2-1 (21-16, 19-21, 15-7)
Klemperer-Koreng GER [14] Hoidalen-Eithun NOR [30] 2-0 (27-25, 21-9)
Köhler-Sude GER [1] Brzostek-Jikisubsja POL [13]
2-1 (24-22, 18-21, 15-11)
Brink-Abeler-Gernert GER Minusa-Jursone LAT [28]
2-0 (23-21, 22-20)
19:00 3 Erdmann-Matysik GER [4] Babich-Ioisher UKR [20]
2-0 (21-17, 21-17)