Beach-EM: Brink/Reckermann ziehen ins Halbfinale ein

Beach-EM: Brink/Reckermann ziehen ins Halbfinale ein Julius Brink (links) und Jonas Reckermann wurden ihrer Favoritenrolle bei der EM bislang vollauf gerecht und stehen im Halbfinale.

Nach Jonathan Erdmann/Kay Matysik sind auch Julius Brink/Jonas Reckermann in das Halbfinale der Beach-EM in Kristiansand/NOR eingezogen: Die WM-Dritten setzten sich in der Neuauflage des kleinen WM-Finals gegen die Letten Plavins/Smedins 2:0 (21-17, 21-17) durch und treffen im Halbfinale auf die Schweizer Heuscher/Bellaguarda. Erdmann/Matysik bekommen es mit den Titelverteidigern Nummerdor/Schuil zu tun.

Die Partie gegen die Letten entwickelte sich von Beginn an sehr ausgeglichen. Es trafen zwei Teams mit ähnlicher Spielanlage aufeinander: Beide Duos stehen sicher in der Annahme und haben einen hervorragenden Sideout. Demzufolge gab es kaum Breakchancen und wenn, dann wurden diese von den Letten zweimal nicht genutzt (7-7). Beim 15-14 führten die WM-Dritten einen entscheidenden Taktikwechsel durch: Brink blieb am Netz und Reckermann servierte hart per Sprungaufschlag. Gleich mit dem ersten Service gelang ein Ass, anschließend eine Abwehraktion (17-14). Mit einer erfolgreichen weiteren Abwehr-ktion Reckermanns wurde der erste Satz entschieden.
Der zweite Satz begann wie der erste, ehe eine „Mini-Krise“ von Brink – er brachte zweimal den Angriff nicht unter – Rückstand bedeutete (9-11). Dieser Rückstand wurde in der Folge egalisiert, und nach zwei starken Szenen in der Abwehr durch Brink in einen Vorsprung umgewandelt. Per Block – der erste von Reckermann im Spiel – wurde der erste Matchball geholt, gleich der erste wurde verwandelt, weil Smedins ins Netz griff.
Jonas Reckermann meinte: „Wir wussten, dass wenn wir gut spielen, die Favoriten sind. Die Letten haben gezeigt, dass sie ein richtig gutes Team sind. Wir mussten einiges aufbieten und ausprobieren, bis wir sie geknackt hatten. Wir wenden diesen Wechsel in der Block und Abwehr nicht so häufig an, aber da es in der üblichen Konstellation überhaupt nicht erfolgreich war, wollten wir einfach etwas anderes machen. Damit haben wir den ersten Satz gewonnen.“

Ansetzungen mit deutscher Beteiligung am 13. August
Boersma E.-Spijkers NED [11] Klemperer-Koreng GER [14] 1-2 (17-21, 21-19, 12-15)

Erdmann-Matysik GER [4] Stiekema-Varenhorst NED [16] 2-1 (23-25, 21-15, 17-15)

Brink-Reckermann GER [1] Heyer-Chevallier SUI [8] 2-0 (21-12, 21-14)

Hansel-Montagnolli AUT [16] Goller-Ludwig GER [3] 2-0 (21-18, 21-14)

Erdmann-Matysik GER [4] Brouwer-Meeuwsen NED [21] 2-0 (21-19, 21-17)

Klemperer-Koreng GER [14] Nummerdor-Schuil NED [6] 1-2 (21-15, 14-21, 13-15)

Goller-Ludwig GER [3] Klapalova-Hajeckova CZE [10] 2-0 (22-20, 21-17)

Brink-Reckermann GER [1] Plavins-Smedins, J. LAT [5] 2-0 (21-17, 21-17)

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