WM 2010 (M): Brasilien kämpft Tschechien nieder

WM 2010 (M): Brasilien kämpft Tschechien nieder Spektakuläre Flugeinlage des Tschechen Jan Stokr. Am Ende nutzte es nicht, Brasilien siegte 3:2.

Titelverteidiger Brasilien hat das Auftaktspiel der deutschen Gruppe in Rom nach hartem Kampf gewonnen: Die Brasilianer gewannen vor ca. 1.500 Zuschauern 3:2 (25-20, 22-25, 23-25, 25-21, 15-8) gegen die Tschechische Republik. Punktbeste Spieler waren Murilo (25) für Brasilien und Peter Platenik (18) für die Tschechische Republik. Am 5. Oktober (17.00 Uhr, live auf www.sport1.de und sport1+) trifft die DVV-Auswahl auf die Tschechen, am 6. Oktober (17.00 Uhr, live auf www.sport1.de und sport1+) auf Brasilien.

Startformation Tschechische Republik: Lukas Tichacek, Jan Stokr, Jiri Popelka, Peter Platenik, Jakub Vesely, Peter Konecny, Martin Krystof
Startformation Brasilien: Bruno, Vissotto, Rodrigao, Lucas, Murilo, Dante, Mario

Die Zuschauer in Rom bedachten zunächst die Aktionen der Brasilianer mit Pfiffen. Zu frisch war noch der absichtliche Spielverlust des Weltmeisters gegen Bulgarien in Erinnerung. Den deutlich besseren Start erwischten die Tschechen, zwei Asse und ein Block brachten das 8-11. Aber in der Folge stabilisierten der Favorit sein Spiel, vor allem die Aufschläge von Murilo sorgten für viel Druck. Den "Rest" erledigte die Block- und Feldabwehr der Brasilianer.

Die Tschechen steckten den Satzverlust gut weg und agierten aus der Annahme sehr sicher. Da nun auch die Abwehrarbeit besser funktionierte, erarbeitete sich das Team um die Bundesliga-Legionäre Tichacek (Friedrichshafen) und Krystof (Berlin) den entscheidenden Vorsprung. Auch der erstmals bei dieser WM eingewechselte Stamm-Zuspieler Marlon konnte den Satzverlust nicht verhindern.

Die Brasilianer wirkten verunsichert, die Tschechen obenauf. Vor allem mit dem Aufschlag übten die Europäer mächtig Druck aus und hielten dabei die Fehlerquote niedrig. Dabei schien ihnen das Spiel richtig Spaß zu machen, denn mehrmals strahlten Tichacek & Co nach gelungenen Aktionen über das ganze Gesicht. Zwar gelang den Brasilianern nochmals der Ausgleich, dann unterliefen ihnen jedoch wieder einige (ungewohnte) Fehler.

Der Titelverteidiger erwischte den besseren Start in den vierten Satz, versäumte es aber zunächst, aus seinen Chancen mehr Kapital zu schlagen. Dies lag vor allem auch an fehlender Abstimmung zwischen Zuspieler Bruno und seinen Angreifern. Oftmals passte es einfach nicht. Mit einigen Blocks und guten Abwehraktionen setzte sich Brasilien schließlich doch vorentscheidend ab, auch weil der zweite Diagonalspieler Theo weitaus besser agierte als Vissotto zuvor.

Ein Angriffsfehler von Hudecek, ein Block von Lucas sowie ein Punkt aus der Abwehr durch Dante ließen Brasilien früh hoch in Führung gehen. Der Vorsprung wurde durch gute Blockarbeit weiter ausgebaut, Brasilien um den überragenden Murilo feierte schließlich das glückliche und hart umkämpfte 3:2.

Spielfilm
1. Satz: 4-6, 8-11, 14-12, 17-14, 20-16, 22-18, 24-20
2. Satz: 5-5, 9-7, 11-12, 14-13, 15-16, 15-18, 18-21, 20-21, 21-24
3. Satz: 5-5, 6-8, 10-10, 11-13, 12-15, 15-18, 18-18, 18-21, 19-23, 21-24, 23-24
4. Satz: 4-1, 6-5, 8-6, 12-10, 16-13, 18-13, 20-15, 22-18
5. Satz: 4-2, 6-2, 8-4, 10-5, 12-5, 14-6


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