International (M): Kromm scheidet aus

International (M): Kromm scheidet aus Robert Kromm zieht ein positives Fazit für sein Jahr in Verona.

Der Vereins-Weltmeister erwies sich als zu hohe Hürde für Robert Kromm und Verona. Kromm schied mit seinem Verein im Viertelfinale der italienischen Meisterschaft gegen den Top-Favoriten Trento aus, die Serie endete 0:3 (0:3, 2:3 und 0:3). Dennoch spricht der DVV-Nationalspieler von einem guten Jahr: „Das war eine sehr schöne Saison. Wir hatten ein super Team, welches sehr gut harmoniert hat. Trento hat natürlich im Gegensatz zu uns eine viel komplettere Mannschaft, die mit allen 13 Spielern auf einem sehr hohen Level spielen kann. Unsere Mannschaft ist dagegen mehr von einzelnen Spielern abhängig und somit haben wir sicherlich auch nicht die ganze Saison über auf so einem hohen Level trainieren können. Aber das war von vornherein klar für uns und somit sind wir zufrieden mit dem Gesamtergebnis. Natürlich träumte man schon auch von einem Sieg gegen den Vereinsweltmeister, aber am Ende haben die verdient das Halbfinale erreicht und uns unsere Grenzen gezeigt.“

Auch für sich persönlich zieht Kromm eine positive Bilanz: „Für mich war es sehr schön, das erste Mal in den Play-offs in der Stammformation spielen zu können. Dadurch habe ich sicherlich einiges an Erfahrung gewonnen, denn jedes Spiel war wie ein Finale.“ Auf die Zukunft angesprochen meint der 2,12 Meter große Außenangreifer: „Ich habe noch ein Jahr Vertrag in Verona und rechne fest damit, dass ich auch nächstes Jahr hier spiele. Ich fühle mich sehr wohl hier, es ist eine wunderschöne Gegend und ein gutes Vereinsklima.“ Doch zunächst steht erstmal Entspannung und Urlaub auf dem Programm, ehe dann die Nationalmannschaft folgt: „Urlaub werde ich natürlich in der Heimat Mecklenburg-Vorpommern machen. Wenn man so lange von daheim weg ist, freut man sich auf Erholung in der Heimat. Danach freue ich mich schon sehr auf den Sommer mit der Nationalmannschaft mit den Höhepunkten World League und Weltmeisterschaft. Dafür sammele ich in der freien Zeit meine Kräfte.“