Europapokal (F/M): Siege und Sätze müssen her - Turbulenzen in Schwerin
Noch sind sechs deutsche Bundesligisten im Europapokal vertreten. Damit dies so bleibt, müssen die DVL-Vertreter in den Rückspielen des CEV Cups bzw. des Challenge Cups Siege bzw. Sätze gewinnen. Gleiches gilt für den VfB Friedrichshafen in der Champions League: Bereits zwei Sätze aus den verbleibenden zwei Partien gegen Athen und in Piacenza reichen, um in die Ko-Runde einzuziehen.
Die besten Voraussetzungen, eine Runde weiter zu kommen, haben der Dresdner SC (3:2 in Schwechat/AUT), die Roten Raben Vilsbiburg (3:0 in Split/CRO) und der SCC Berlin (3:0 in Lausanne/SUI) – allesamt im Challenge Cup am Start. Die drei Teams siegten jeweils auswärts und wollen nun mit einem Heimsieg den Einzug in das Achtelfinale perfekt machen. Den Auftakt unternimmt Vilsbiburg am 12. Januar (20.15 Uhr), Dresden (19.30 Uhr) und Berlin (19.00 Uhr) spielen erst am 13. Januar.
Weitaus diffiziler ist die Ausgangslage für den Schweriner SC im CEV Cup und Generali Haching im Challenge Cup. Schwerin verlor das Hinspiel 1:3 beim rumänischen Verein Dinamo Bukarest, Pokalfinalist Haching musste vor eigenem Publikum gegen Ziraat Ankara/TUR eine Viersatzniederlage quittieren. Demnach muss in den Rückspielen mindestens 3:1 gewonnen werden, um einen „golden set“ zu erzwingen. Am 13. Januar wollen Schwerin (19.00 Uhr) und Haching (18.30 Uhr) das Duell noch „umbiegen“. Vor allem Schwerin plagen derweil andere Probleme: Der Deutsche Meister trennte sich kurz vor dem Rückspiel von Trainer Edwin Benne (Schweriner SC: „Unstimmigkeiten zwischen Trainer und Mannschaft sowie Trainer und Teamleitung“) und der niederländischen Nationalspielerin Caroline Wensink, die in Piacenza/ITA bereits einen neuen Verein gefunden hat. Der Vorgänger Bennes, der Norweger Tore Aleksandersen übernimmt ab sofort wieder die Verantwortung bei den Mecklenburgerinnen. Aleksandersen hatte 2006 und 2007 den SSC zum Pokalsieg geführt und 2006 zudem zur Deutschen Meisterschaft.
Ganze zwei Sätze reichen dem VfB Friedrichshafen in den letzten beiden Gruppenspielen der Champions League, um sicher in der Ko-Phase dabei zu sein. Hört sich leicht an, wird anhand der klangvollen gegnerischen Namen Panathinaikos Athen/GRE und Copra Piacenza/ITA jedoch nicht einfach werden. Zwar gewann der VfB in Athen 3:0, doch für das Rückspiel am 13. Januar (20.00 Uhr, live auf www.laola1.tv) erwartet Stelian Moculescu einen harten Kampf: „„Wir haben in Athen fast fehlerfrei gespielt. So ein Spiel und Ergebnis sind nicht ohne Weiteres zu wiederholen. Wir gehen am Mittwoch ins Spiel und versuchen, zu gewinnen. Aber wir wissen auch, dass das sehr, sehr schwierig wird.“