Europapokal (F/M): Deutsche Klubs und Spieler wollen ins Finalturnier
Drei deutsche Vereine und zwei deutsche Auslands-Profis wollen in dieser Woche den Einzug in die Finalturniere im europäischen CEV Cup bzw. Challenge Cup realisieren bzw. die Voraussetzungen dafür schaffen.
Die besten Aussichten hat der Dresdner SC im Challenge Cup: Nach dem souveränen 3:0-Hinspielsieg gegen Istres/FRA reicht dem DVV-Pokalfinalisten im Rückspiel (24. Februar um 20.00 Uhr) bereits ein Satzgewinn, um abermals in das Final Four einzuziehen. Ein Satz würde dem Schweriner SC nicht reichen, denn das Viertelfinal-Hinspiel im CEV Cup ging mit 2:3 beim Tabellensechsten der italienischen Liga Arsizio verloren. Die Ausgangslage ist dennoch hoffnungsvoll, schließlich präsentieren sich die Schwerinerinnen in dieser Saison sehr heimstark und nach den Turbulenzen um die Trainerentlassung von Edwin Benne wieder gefestigt. Sollte es einen Fünfsatzsieg im Rückspiel (24. Februar um 19.00 Uhr) geben, müsste ein „golden set“ die Entscheidung bringen.
Noch nicht so weit sind die Spieler des SCC Berlin, die im Challenge Cup Viertelfinale zunächst Heimrecht (24. Februar um 19.00 Uhr) gegen die Mannschaft aus Ankara/TUR haben. Die Türken hatten zwei Runden zuvor Generali Haching mit zweimal 3:1 aus dem Weg geräumt und stellen somit eine hohe Hürde dar.
Eine hohe Hürde muss auch Jochen Schöps mit seinem Verein Odintsovo/RUS im CEV Cup bewältigen: Der französische Tabellenführer um den Weltklasse-Zuspieler Loic de Kergret steht auf der anderen Netzseite, das Hinspiel (24. Februar um 20.00 Uhr) steigt in Frankreich.
Das Saisonziel von Stefan Hübner und Perugia ist klar: Im Challenge Cup soll der Titel her, zumal es in der Liga (9. Platz) nicht so läuft, wie gewünscht. Dazu muss im Viertelfinal-Hinspiel (25. Februar um 20.30 Uhr) vor eigenem Publikum gegen Lennik/BEL der Grundstein gelegt werden.