Zurich Team VC Olympia Berlin (M): Gutes Spiel - zu Ungunsten des VCO

Zurich Team VC Olympia Berlin (M): Gutes Spiel - zu Ungunsten des VCO

Am 4. Februar trafen die Jungs von VC Olympia Berlin in heimischer Halle auf den 6. der Tabelle: evivo Düren. Die Zuschauer in der Anton-Saefkow-Sporthalle bekamen ein sehr intensives Spiel der beiden Kontrahenten zu sehen, die sich nichts schenkten. Leider reichte es für das Zurich Team VCO Berlin am Ende nur zu einem Satzgewinn zum 1:3 (21:25, 30:32, 27:25, 22:25) Endstand.

Der Gast, trainiert vom ehemaligen Berliner Sven Anton, trat geschwächt an. Zwei der wichtigsten Spieler und besten Hauptangreifer der Liga, Heriberto Quero und Alexander Mayer, standen dem Team verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Das merkte man der Mannschaft aus Düren zu Beginn der Partie nicht an. Sie leisteten sich zwar einige Unsicherheiten, doch VC Olympia konnte diese nicht ausnutzen. So gewann der Gast den 1. Satz mit 21:25.

Der 2. Satz hatte es in sich, Düren schien den Anfang verschlafen zu haben. Die Berliner begannen stark und bauten sich einen 5 Punkte Vorsprung auf (19:14), den höchsten in dieser Partie. Das Publikum feierte lautstark mit.
Doch kurzzeitig waren sie nicht mehr ganz bei der Sache, leisteten sich Konzentrationsfehler und verspielten die Führung (21:21). Die nächsten Punkte fielen jeweils bei Angabe des Anderen, es ging hin und her, keine Mannschaft kam zu entscheidenden Punkten. Die Nerven flatterten auf beiden Seiten, einige Bälle landeten im Netz. Schließlich konnte evivo Düren diesen hart umkämpften 2.Satz mit einem Block zum 32:30 für sich entscheiden.

Mit einer schnellen Führung starteten die Berliner in den 3.Satz. Christian Fromm, Außenangreifer, setzte den Gästen mit seinen präzisen Angriffsschlägen zu und auch die Blöcke seiner Teamkameraden passten. Der Satz ähnelte dem zweiten, der Einsatz war auf beiden Seiten hoch. Diesmal jedoch behielt der VC Olympia die Oberhand und konnte den Satz mit 27:25 gewinnen.

Steffen Drößler gelang das einzige Ass des Abends und brachte sein Team damit wieder froh nach vorn im 4.Satz. Doch nun spielte evivo Düren seine Erfahrung aus und glich aus (5:5). Es folgte ein weiterer enger Schlagabtausch, die Teams schenkten sich nichts. In dieser Phase trat vor allem Dürens Felix Isaak auf den Plan. Der bei den Berlinern gut bekannte Youngster brachte seine ehemaligen Mitspieler mit guten Blöcken und gekonnten Angriffsschlägen zum Verzweifeln. Die Zuschauer bekamen einige schöne und spannende Ballwechsel in diesem Satz zu sehen, beide Teams taten sich mit Rettungsaktionen hervor. „Weiter geht's“ rief ein Zuschauer und prompt konnte Ricardo Galandi (VC Olympia) den Rückstand auf einen Punkt verkürzen. Sie wollten es spannend machen, doch durch einen erneuten Netzaufschlag und folgendem Angriffsschlag ins Netz hatte Düren Satzball. Den ersten verwandelten sie noch nicht, aber der 2. traf Fromm an der Brust, von dort ging er ins aus. Der letzte Satz endete 22:25 und das Spiel 1:3 für evivo Düren.

Co-Trainer Daniel Herrmann (VC Olympia), der heute den an Grippe erkrankten Cheftrainer Söhnke Hinz ersetzte, war trotz der Niederlage dennoch zufrieden: „Die Jungs haben ein Spiel auf hohem Niveau gemacht, wenig Fehler gemacht und um jeden Ball gekämpft. Wir haben am Ende die gegnerischen Schnellangreifer nicht in den Griff bekommen. Im Block haben wir da auf jeden Fall noch Potential nach oben.“

(f.r.)