WM-Qualifikation (M): Favoriten setzen sich durch – Niederlande scheitern
Die WM-Endrunde 2010 der Männer in Italien findet ohne die Niederlande statt. Das Team von Trainer Peter Blangé scheiterte in der WM-Qualifikation an Bulgarien und der Tschechischen Republik, die sich die zwei Tickets sicherten. Ebenfalls in Italien am Start sind die Nationen Polen, Frankreich, Serbien, Spanien, Tunesien, China, Australien und Kuba.
In Gdynia/POL qualifizierten sich unter den Augen von Bundestrainer Raúl Lozano der Gastgeber und Frankreich, die bei der EM-Endrunde in Izmir/TUR (3.-13. September) Vorrundengegner der DVV-Männer sind. Gegen die Slowakei und Slowenien hielten sich beide Teams schadlos, den direkten Vergleich am Ende des Turniers gewann Polen 3:1.
Rumänien mit Ex-Bundestrainer Stelian Moculescu scheiterte hauchdünn an der WM-Teilnahme. Im entscheidenden Spiel gegen Europameister Spanien reichte eine 2:1-Führung nicht, der finale fünfte Satz ging 13-15 verloren. Neben Spanien sicherte sich Turniersieger Serbien das Ticket.
Gastgeber Tunesien siegte im alles entscheidenden Spiel gegen Herausforderer Algerien 3:1 und vertritt die Farben Afrikas in Italien. Dabei entgingen die Tunesier im Spiel gegen Kenia nur knapp einer Blamage, als sie einen 0:2-Satzrückstand noch drehten.
Keine Probleme hatte Kuba mit den Teams aus Kanada, Surinam und den Bahamas. Ohne Satzverlust qualifizierten sich die Kubaner für die WM.

Foto FIVB: Aller Einsatz vergebens. Kay van Dijk und die Niederlande scheiterten in der WM-Qualifikation.
Die favorisierten Teams aus China und Australien ließen bei der asiatischen Qualifikation in /CHN den Teams aus Indien und Thailand keine Chance und sind somit beide für das Higlight 2010 qualifiziert.