Grand Prix: Volleyballerinnen verlieren gegen Weltmeister Russland

Grand Prix: Volleyballerinnen verlieren gegen Weltmeister Russland Zuspielerin Kathleen Weiß im Fokus. Die deutsche Regisseurin konnte auch nicht die 1:3-Niederlage gegen Russland vermeiden

.

Tokio – Die deutschen Volleyballerinnen verloren ihre vorletzte Final-Begegnung beim World Grand Prix in Tokio/Japan mit 1:3 (25:16, 21:25, 23:25, 20:25 ) gegen Weltmeister Russland. Nach der enttäuschenden Leistung beim 0:3 gegen Titelverteidiger Brasilien am Freitag zeigten sich die DVV-Frauen im ersten Durchgang jedoch wieder stark verbessert und gewannen klar mit 25:16. Den durchaus möglichen Sieg verspielten sie dann allerdings spätestens im vierten Satz, als sie 19:14 führten, dann aber dem Gegner den Ausgleich (19:19) und die Führung (19:20) erlaubten. Die Russinnen, die nur noch vier Spielerinnen (Borodakova, Safronova, Gamova, Sheshenina) aus ihrem WM-Team von 2007 aufbieten, haben bisher nur gegen Olympiasieger Brasilien (2:3) verloren.

Mannschaftsführerin Christiane Fürst (Pesaro) sprach anschließend Klartext: „Ich bin von der Mannschaft und vor allem von mir selbst enttäuscht. Ich habe heute einfach keinen Rhythmus gefunden. Und wenn man vorn liegt, dann muss man das auch durchziehen und nicht alle Chancen vergeben.“ Margareta Kozuch (Novara) war mit 20 Punkten beste Scorerin, gefolgt von Maren Brinker (Leverkusen) mit 15 und Heike Beier (Piacenza) mit 14.

Am letzten Finalrundenspieltag trifft die DVV-Auswahl auf China. Gelingt gegen den Olympia-Dritten ein Sieg, belegt die deutsche Mannschaft voraussichtlich Platz vier. Bei einer Niederlage spränge Platz fünf oder sechs heraus.

Nach dem 300. Länderspiel von Kerstin Tzscherlich gegen die Niederlande folgt gegen China ein weiteres bemerkenswertes Jubiläum: Spielführerin Christiane Fürst absolviert ihren 200. Einsatz im Nationaldress.

Alle Infos zum Grand Prix

(Ingeborg Kollbach)