German Masters Berlin: Brink/Reckermann und Klemperer/Koreng im Gleichschritt
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Im Gleichschritt in Richtung Halbfinale: Die beiden deutschen Weltklasse-Duos Julius Brink/Jonas Reckermann und David Klemperer/Eric Koreng haben beim German Masters 2009 Berlin powered by smart in souveräner Manier ihre zweiten Partien gewonnen und sind somit nur noch einen Schritt vom Halbfinale entfernt. Brink/Reckermann gewannen 2:0 (21-8. 21-15) gegen die Tschechen Kubala/Benes, Klemperer/Koreng besiegten ihre österreichischen Trainingspartner Gosch/Horst ebenfalls in zwei Sätzen (21-18, 26-24). Brink/Reckermann treffen nun auf Herrera/Gavira (ESP), denen sie kürzlich im Finale von Baden unterlagen, Klemperer/Koreng spielen gegen Heyer/Heuscher (SUI)
Brink/Reckermann legten wie die Feuerwehr gegen die groß gewachsenen Tschechen los (6:1) und sicherten sich den ersten Satz im Eiltempo. Zwar kam im zweiten Satz etwas mehr Widerstand von der anderen Netzseite, doch nach einem 2:4 zu Beginn sorgte eine 5:1-Serie für den Führungswechsel und den souveränen Erfolg. Brink sagte: „Den Tschechen darf man nicht den kleinen Finger reichen. Auf der World Tour haben sie einige gute Teams geschlagen, was von der Papierform nicht zu erwarten war. Sie sind ein gutes Team auch wenn die Spielweise etwas holprig aussieht. Wir haben von Anfang an versucht sie nicht ins Spiel kommen zu lassen und unser eigenes Spiel zu diktieren.“ Reckermann ergänzte: „Wir hatten uns vorgenommen viel zu variieren und die Tschechen immer wieder vor neue Aufgaben zu stellen. Das ist uns sehr gut gelungen.“
Parallel dazu taten sich Klemperer/Koreng schwerer gegen die Olympia-Fünften von Athen. Beide Teams agierten stark aus eigener Annahme und zeigten kaum Schwächen. Letztlich reichte im ersten Satz ein Break, ehe Koreng per Block den Sack zumachte. Im zweiten Satz schien beim 14:11 bereits eine kleine Vorentscheidung gefallen zu sein, doch die Österreicher kämpften sich heran und glichen aus. Das DVV-Nationalteam bewahrte jedoch die Ruhe, selbst als die ersten fünf Matchbälle nicht verwertet werden konnten, darunter war eine klare Punktchance für Klemperer. Der sechste Matchball war es schließlich, ein Angriff der Gegner landete im aus. Koreng sagte: „In diesem Spiel war wichtig, den eigenen Sideout zu halten. Das haben beide Teams gut gemacht. Wir haben dem Druck stand gehalten und sind auch nach vergebenen Chancen ruhig geblieben.“