Europapokal (F/M): Alles oder nichts für deutsche Klubs

Europapokal (F/M): Alles oder nichts für deutsche Klubs Jubeln die VfB-Spieler auch am Ende der Vorrunde?

Eine spannende Europapokal-Woche steht den vier noch verbliebenen deutschen Bundesligisten bevor: Für den VfB Friedrichshafen, Generali Haching (Männer) sowie die Roten Raben Vilsbiburg und den Dresdner SC (Frauen) geht es um alles oder nichts, um das Weiterkommen oder Ausscheiden.

Spannung pur in Friedrichshafen: Gelingt dem VfB im letzten Gruppenspiel (21. Januar um 20.15 Uhr) der Champions League gegen den polnischen Vertreter Belchatow ein Sieg, ist der Einzug in die Ko-Runde sicher. Dabei könnte die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu als Erster, Zweiter oder Dritter weiter kommen, so eng ist die Konstellation. Bei einer Niederlage ist dagegen das Ausscheiden nach der Vorrunde so gut wie besiegelt. Für einen Sieg des Deutschen Meisters spricht das 3:0 im Hinspiel, dagegen die starke Form der Polen, die bei den letzten vier Auftritten in der europäischen Königsklasse dreimal erfolgreich waren.

Im Achtelfinale des Challenge Cup der Männer reist Pokalfinalist Generali Haching mit einer 2:3-Hinspiel-Niederlage nach Izmir (22. Januar um 19.00 Uhr), um dort gegen den türkischen Tabellenführer das Unmögliche doch noch möglich zu machen. Die Vorzeichen sprechen allerdings für den türkischen Klub, der als sehr heimstark gilt. Gewinnt Haching in drei oder vier Sätzen, wäre der Einzug in die nächste Runde geschafft. Bei einem 3:2-Sieg des Bundesligisten käme es zum „golden set“ (bis 15 Punkte).

Besser sind die Aussichten für die beiden deutschen Frauen-Vereine: Die Roten Raben Vilsbiburg kassierten zwar im Viertelfinal-Hinspiel eine 2:3-Niederlage in Schaffhausen/Schweiz, können und wollen diese jedoch vor eigenem Publikum (20. Januar um 20.00 Uhr) ausmerzen, dazu würde bereits ein 3:1-Sieg reichen. Bei einem 3:2 für Vilsbiburg käme es zum „golden set“. Der Einzug in das Finalturnier der besten vier Teams wäre ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte, nachdem im Vorjahr die Deutsche Meisterschaft gefeiert werden konnte und in diesem Jahr der Einzug in das DVV-Pokalfinale gelang.

Dort steht auch der Dresdner SC, der dank eines 3:1-Hinspielsieges über Baku/Aserbaidschan im Achtelfinale des Challenge Cup die beste Ausgangsposition aller deutschen Vereine hat. Zwei Sätze reichen bereits im Rückspiel (22. Januar um 18.00 Uhr) zum Vordringen in das Viertelfinale, kein leichtes Unterfangen, schließlich muss zunächst die Anreise weggesteckt werden.