Europapokal (F): Vilsbiburg ohne Druck zur Finalrunde
Ganz entspannt reisen die Roten Raben Vilsbiburg nach Novara/Italien zur Finalrunde (14./15. März) im europäischen CEV Cup. Dort trifft der frisch gebackene DVV-Pokalsieger auf das russische Team aus Ekaterinenburg (20.30 Uhr), zuvor spielen Istanbul/TUR und Novara/ITA (mit Margareta Kozuch) das andere Halbfinale.
Der Druck dürfte von den Spielerinnen aus Vilsbiburg abgefallen sein, denn das große Ziel war der Sieg im GERRY WEBER Stadion. Die Finalrunde im CEV Cup ist eher als Sahnehäubchen auf eine bereits jetzt starke Spielzeit zu sehen, denn auch in der Liga ist der Deutsche Meister als Tabellenführer aussichtsreich im Rennen.
Halbfinalgegner Ekaterinenburg ist nach elf Siegen und sieben Niederlagen aktueller Tabellen-Fünfter in der russischen Liga. Im Europapokal wurden Le Cannet/FRA (1:3 und 3:0), Lichtenvoorde/NED (3:0 und 3:0) und Bielsko-Biala/POL (3:0 und 3:0) ausgeschaltet. Mit Zuspielerin Marina Sheshenina steht die aktuelle Auswahl-Zuspielerin im Kader, mit Evgenia Estes (ehemals Artamonova) und Anastasia Kodirova (ehemals Belikova) zudem zwei ehemalige Stars der russischen Nationalmannschaft. Die in Russland erlaubten zwei Ausländerplätze nehmen Veronica Gomez (Venezuela) und Jana Matiasovska (Slowakei) ein. Die größten Stars sitzen aber zweifelsohne auf der Bank: Legende Nikolai Karpol ist Cheftrainer und wird von seiner Frau Valentina Ogienko, der ehemaligen Weltklasse-Mittelblockerin, unterstützt.
Parallel zum Turnier in Novara findet in Jesi/Italien das Finalturnier der Frauen im Challenge Cup statt. Dort kämpfen Gastgeber und Favorit Jesi/ITA, St. Petersburg/RUS, Albacete/ESP und Athen um den Titel.