DVV-Pokalfinale (M): Die Pokalbilanz von Generali Haching

DVV-Pokalfinale (M): Die Pokalbilanz von Generali Haching

Die Geschichte von Generali Haching ist im Vergleich zum Moerser SC schneller erzählt. Während die Moerser, die am 8. März Gegner der Hachinger im DVV-Pokalfinale sind, das im GERRY WEBER STADION im ostwestfälischen Halle ausgetragen wird, bereits 1991 ihren ersten Pokalsieg gefeiert haben, waren die Bayern noch weit weg von hohen Zielen im Pokal. 1998 tauchte der TSV Unterhaching erstmals in der 2. Liga Süd auf. Zwei Jahre später gelang der Aufstieg in die bel étage des Männervolleyballs hierzulande.

Seither taucht der TSV Unterhaching auch in der Historie der Pokalhauptrunden auf. Allerdings ohne die Krönung, die nun am 8. März möglich ist. Eine Endspielteilnahme steht zu Buche, die ging in der Saison 2002/2003 allerdings gegen den VfB Friedrichshafen mit 0:3 verloren. Ein Jahr zuvor gab es Platz vier, nach einem 0:3 gegen den VV Leipzig im Spiel um Bronze. Das Halbfinale hatten die Hachinger gegen Friedrichshafen mit 1:3 verloren. Das war auch die Pokalsaison, in der es bereits ein Duell mit dem Moerser SC gab. In der Runde der besten Acht, also im Viertelfinale, war der TSV Unterhaching siegreich mit 3:1 (17, -23, 19, 24).

Im übrigen stehen zu Buche fünf Viertelfinalteilnahmen und einmal das Achtelfinale als Endstation. Bemerkenswert an der Pokalbilanz der Hachinger ist noch: Immer hieß der Trainer Mihai Paduretu.

Die Pokalbilanz von Generali Haching seit 1991

2007/2008 Viertelfinale: SG Eschenbacher Eltmann – Generali Haching 3:0
2006/2007 Viertelfinale: VfB Friedrichshafen – Generali Haching 3:0
2005/2006 Viertelfinale: TSV Unterhaching – evivo Düren 1:3
2004/2005 Viertelfinale: VfB Friedrichshafen – TSV Unterhaching 3:0
2003/2004 Achtelfinale: SCC Berlin – TSV Unterhaching 3:0
2002/2003 Finale: VfB Friedrichshafen – TSV Unterhaching 3:1
2001/2002 Spiel um Platz drei: VV Leipzig – TSV Unterhaching 3:0
Halbfinale: TSV Unterhaching – VfB Friedrichshafen 1:3
2000/2001 Viertelfinale: Dürener TV – TSV Unterhaching 3:1
1991 bis 2000: nicht dabei

Zeitplan am 8. März im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen
13.00 Uhr: DVV-Pokalendspiel Frauen
Dresdner SC – Rote Raben Vilsbiburg

15.30 Uhr: DVV-Pokalendspiel Männer
Generali Haching – Moerser SC

Fanaktionen: Bereits Wochen vor dem Finale am 8. März haben sich offenkundig zwei Fanlager gebildet. Da gibt es zum einen die Ost-West-Achse. Die Anhänger des Moerser SC und des Dresdner SC werden sich im GERRY WEBER STADION unter dem Motto “Kräfte bündeln” möglichst in den gleichen Blöcken und roten T-Shirts zusammenschließen, um ihre Teams anzufeuern. Beide Clubs haben rot-weiße Vereinsfarben, da lag die Fusion auf der Hand. Aber zum anderen gibt es da noch die bayerische Fraktion mit den Fans von Generali Haching und den Roten Raben Vilsbiburg. Jüngst besuchten die Vilsbiburgerinnen ein Bundesligaspiel der Hachinger, um sie zu unterstützen. Am 8. März ist nun auch mit einer bayerischen Invasion zu rechnen, getreu der Devise “Mia samma dabei” werden gemeinsame Fanpakete geschnürt und organisiert. Über die Websites der vier Pokalfinalisten gibt es mehr Informationen:
www.roteraben.de
www.dresdnersportclub.de
www.generali-haching.de
www.moerser-sportclub.de

Kartenaktion Vereine: Ein Training bei Männer-Bundestrainer Raul Lozano, Frauen-Bundestrainer Giovanni Guidetti oder einem Bundesliga-Trainer hautnah am eigenen Körper erleben? Dies ist möglich mit der Kartenaktion der drei Pokalveranstalter. Denn während die Vereine verständlicherweise um ihre Fans werben, wollen DVV, DVL und GW vor allem Volleyball-Klubs aus dem ganzen Land für einen Besuch begeistern. Dafür loben sie attraktive Preise aus. Für die acht Regionalbereiche innerhalb des DVV (Nord: Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern / Nordost: Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt / Nordwest: Niedersachsen, Bremen / West: Nordrhein-Westfalen / Süd: Baden-Württemberg / Südost: Bayern / Südwest: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland / Ost: Sachsen, Thüringen) gibt es jeweils entweder eine Trainingseinheit bei einem National- oder Bundesligatrainer oder Eintrittskarten für ein Volleyball-Länderspiel oder die GERRY WEBER Open (Tennis) oder T-Shirts und einen Mikasa Volleyball zu gewinnen. Um in den Genuss eines Trainings zu kommen, müssen 50 Karten geordert werden, für den zweiten Preis mindestens 30 Karten und für den dritten Preis mindestens 20 Tickets. “In diesem Bereich ist noch einiges möglich, wir erhoffen uns noch den ein oder anderen Verein, der diese einmalige Chance nutzt”, sagt André Gizinski vom Gerry Weber Management.

Hinweis: Die Eintrittskarten für letztgenannte Aktion können nur im GERRY WEBER Ticket Center unter der Hotline (05201) 818-0 oder im Internet unter www.gerryweber-world.de bestellt werden. Die postalische Adresse lautet: GERRY WEBER Ticket-Center, Weidenstraße 2, 33790 Halle/Westfalen. Zuschauer, die Angebote der teilnehmenden Vereine in Anspruch nehmen wollen, kontaktieren diese bitte.