Bundesliga (M): Jetzt geht’s los – Haching gegen Friedrichshafen

Bundesliga (M): Jetzt geht’s los – Haching gegen Friedrichshafen

Generali Haching gegen den VfB Friedrichshafen – in der Geschichte der Play-off-Finals hat es das noch nicht gegeben. Am Sonntag, 26. April, fällt um 15 Uhr in der Unterhachinger Generali Sportarena der Startschuss zu einer Serie von mindestens drei, maximal fünf Finalspielen. Die weiteren Termine: 29. April in Friedrichshafen, 3. Mai in Haching, falls dann notwendig, geht es weiter am 7. Mai in Friedrichshafen und am 10. in Haching. Alle Partien werden live auf sportdigital.tv und www.dvl.tv übertragen.

Für die Münchner ist die Finalteilnahme ein Novum in der Vereinshistorie. Seit dem Aufstieg in die 1. Liga im Jahr 2000 stehen als beste Resultate zwei dritte Plätze (2001/2002 und 2007/2008) in den Annalen. Nun greifen sie nach dem ganz großen Coup, sogar nach dem Double, denn am 8. März gab es mit dem Gewinn des DVV-Pokals schon die erste Feier.

Für den VfB Friedrichshafen ist es dagegen ein gewohntes Ritual, mitmischen zu können, wenn es um die Vergabe der Meisterschale geht. Neun Mal hat der VfB schon den Titel gewonnen, seit 2005 ununterbrochen. Unter der Regie von Stelian Moculescu als Trainer haben sie in elf Jahren immer einen Titel erreicht. Dass sie in diesem Jahr wieder dabei sind, dazu war ein hartes Stück Arbeit notwendig. Im Halbfinale musste das Team nachsitzen und am Dienstag gegen den SCC Berlin ein drittes Mal ran. Nach dem 3:0 (25:15, 25:18, 25:18) blieb dem Team aus der Hauptstadt nur übrig, die Überlegenheit des Titelverteidigers an diesem Tag anzuerkennen. „Wenn der VfB so spielt, ist er die stärkste Mannschaft der Liga. Das wird für Haching eine ganz harte Nuss.”

Doch die Münchner können in dieser Saison darauf verweisen, schon zwei Erfolgserlebnisse gegen Friedrichshafen gehabt zu haben. Im Normalrunden-Hinspiel waren sie in der Arena des VfB noch knapp in fünf Sätzen unterlegen. Aber auf heimischem Terrain gab es zwei Festtage. Zum ersten das Pokal-Halbfinale Ende Dezember (3:1), zum zweiten das 3:0 im Normalrunden-Rückspiel Anfang Februar.

Vom Ausgang der Finals hängt natürlich auch ab, wer in der kommenden Spielzeit in der Champions League und im CEV-Pokal spielt. Wird Haching Meister, dürfen sie einen Platz in der Königsklasse beanspruchen, der VFB würde dann im CEV-Pokal spielen dürfen. Wird Friedrichshafen Meister sieht es genau andersherum aus. Der SCC Berlin und die A10 Netzhoppers Königs Wusterhausen, die im Halbfinale Haching zwei Mal mit 0:3 unterlegen waren, haben sich einen Platz im Challenge Cup erworben.

(DVL)