Bundesliga (M): Berlin und Moers überholen den VfB
Der SCC Berlin hat Meister VfB Friedrichshafen an der Tabellenspitze abgelöst – zum einen Dank eines 3:0 (25:17, 25:19, 26:24) in eigener Halle im Lokalderby gegen das Zurich Team VC Olympia Berlin. Zum anderen aber auch nur, weil Friedrichshafen an diesem Wochenende spielfrei hatte und deshalb eine Partie weniger auf dem Konto aufweist. Da auch der Moerser SC seine Heimaufgabe erfolgreich gelöst hat und gegen Aufsteiger EnBW TV Rottenburg beim 3:1 (23:25, 25:20, 25:13, 25:21) Revanche für das 1:3 in der Hinrunde nehmen konnte, rutscht der Titelverteidiger vorübergehend sogar auf Tabellenrang drei zurück. Für die Berliner war es der neunte Bundesligasieg in Serie, für die Moerser der siebte hintereinander. Friedrichshafen wird die Pause in der Liga nutzen, um sich konzentriert auf die nächste Aufgabe in der Champions League vorzubereiten. Am Mittwoch steht in der ARENA Friedrichshafen das letzte Vorrundenspiel gegen PGE Skra Belchatow (POL) auf dem Programm.
Der Tabellen-Vierte Generali Haching zeigte sich nach zuletzt zwei Bundesliga-Auswärtsniederlagen in Königs Wusterhausen und Dürrenberg/Spergau am Sonntag daheim von seiner besseren Seite. Das 3:0 (27:25, 25:17, 25:23) gegen die Wuppertal TITANS war der sechste Heimsieg der Münchner. Für sie geht es nun auch auf europäischem Parkett um Alles oder Nichts. Am Donnerstag findet das Achtelfinal-Rückspiel im G.M. Capital Challenge Cup bei Arkas Izmir an. Die Türken hatten das Hinspiel in Haching mit 3:2 gewonnen. Nun müssen die Münchner mindestens mit 3:1 gewinnen. Bei einem 3:2 gäbe es den „golden set“, der über das Weiterkommen entscheidet.
Im Mittelfeld der Tabelle haben die A10 Netzhoppers Königs Wusterhausen mit dem 3:0 (25:19, 25:21, 25:21) beim VC Leipzig und evivo Düren – 3:1 (18:25, 25:23, 25:16, 25:23) gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau – zwei wichtige Siege um Kampf um die Play-off-Plätze eingefahren. Düren machte durch den siebten Saisonerfolg in der Tabelle einen Sprung von acht auf sechs.
Ein 1:3 (25:21, 16:25, 17:25, 23:25) musste der TSV Giesen/Hildesheim in seinem sechsten Heimspiel gegen die SG Eschenbacher Eltmann einstecken. „Wir haben im ersten Satz sehr gut gespielt”, sagte TSV-Manager Ulrich Nordmann, „aber leider das Niveau dann nicht halten können.” Damit vergrößert sich vorerst der Abstand zu den Rottenburgern auf Platz neun auf sechs Punkte. „Die Saison ist noch lang”, sagt Nordmann, „da wird noch viel passieren und wir schauen weiter nach vorn.”
(DVL)