Bundesliga (F/M): DVL und SportA schließen Rahmenvertrag
Volleyballfans in Deutschland können sich auch in der Saison 2009/2010 auf noch mehr Berichte über die Bundesliga in den öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen freuen. Die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) und die Agentur SportA haben einen Rahmenvertrag über die Nachverwertung von Bundesligaspielen in ARD, ZDF und den Dritten Programmen abgeschlossen.
DVL-Geschäftsführer Thorsten Endres betont die Bedeutung des zunächst auf ein Jahr befristeten Vertrags: „Mit der Übertragung von Volleyball-Bildern in den öffentlich-rechtlichen Sendern haben wir die große Chance, sehr viele Zuschauer zu erreichen.” Endres zeigte sich erfreut, dass wenige Tage vor Saisonbeginn mit der Vereinbarung über die Nachverwertungsrechte ein wichtiger Baustein der TV-Rechte erfolgreich unter Dach und Fach gebracht werden konnte.
Vor allem in den Sportsendungen der regionalen Dritten Programmen der ARD erhoffen sich die Vereine der DVL zukünftig eine regelmäßige Berichterstattung. So plant der SWR die Übertragung von Bildern des Spiels zwischen dem Deutschen Meister VfB Friedrichshafen und EnBW TV Rottenburg am 24. Oktober. Beim WDR sind Bilder von den Westderbys evivo Düren gegen den Moerser SC (14. November) und Düren gegen RWE Volleys Bottrop (5. Dezember) zu sehen. Bereits in der Saison 2008/2009 berichteten die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten von rund 80 Spielen der 1. Bundesliga Frauen und Männer.
SportA ist die Sportrechte-Agentur von ARD und ZDF. Die Agentur mit Sitz in München wurde 1995 als Tochterunternehmen der Landesrundfunkanstalten der ARD und des ZDF gegründet. Um den Zuschauern ein vielseitiges Sportprogramm im frei empfangbaren Fernsehen zu bieten, erwirbt SportA mediale Verwertungsrechte an nationalen und internationalen Sportveranstaltungen zur Verwertung in ARD, ZDF und den Dritten Programmen.
(DVL)