Bundesliga (F): Schwerin meistert die Hürde beim VfB Suhl
Der Schweriner SC hat seine Aufgabe am 20. Spieltag mit Bravour gelöst und wartet nun auf den Ausgang des Gipfeltreffens am Montag zwischen den Roten Raben Vilsbiburg und dem Dresdner SC. Schwerin hat mit einem 3:1 (25:20, 25:16, 21:25, 25:18) beim VfB Suhl Saisonsieg Nummer 16 eingefahren und rangiert nun mit 32:6 Punkten zwischen Dresden (32:6) und Vilsbiburg (30:6) auf Rang zwei. Sollten die Roten Raben das Spiel in eigener Halle am Montag (live ab 20.15 Uhr auf sportdigital.tv und www.dvl.tv) gewinnen, übernehmen sie die Tabellenführung und Dresden rutscht auf Rang drei ab. Sollte Dresden bei den Niederbayern Revanche nehmen können für das 1:3 in der Hinrunde und das 2:3 am 8. März im Pokalfinale, bleiben sie auf der Spitzenposition. Aber egal, wie das Topspiel des 20. Spieltages endet: In Sachen Meisterschaftsentscheidung bleibt alles offen.
Der ärgste Verfolger des Spitzentrios, VT Aurubis Hamburg, mischt nämlich ebenfalls weiter mit im Rennen um den Titel. Am Sonntag schickte Hamburg das Gastteam von Allianz Volley Stuttgart mit einer glatten Niederlage wieder nach Hause. Die Hanseatinnen siegten mit 3:0 (25:18, 25:20, 25:16) und bleiben mit 30:10 Punkten als Vierter oben dicht dran. Für die Schwaben war es die siebte Niederlage in der Fremde, durch die sie mit 20:20 Punkten auf Platz sieben stehen bleiben.
Stuttgart dicht auf den Fersen ist der USC Münster (18:22 Punkte), der gegen die Fighting Kangaroos Chemnitz mit 3:1 (25:16, 25:20, 23:25, 25:21) gewann und damit das halbe Dutzend Siege hintereinander verbucht hat. Chemnitz bleibt dagegen auch im elften Auswärtsspiel ohne Erfolg und mit 2:38 Punkten weiter am Tabellenende. Nicht viel besser erging des Alemannia Aachen. Der Tabellenvorletzte kassierte beim 1. VC Wiesbaden in 0:3 (15:25, 16:25, 16:25) und liegt nur dank eines mehr gewonnenen Spiels knapp vor Chemnitz. Ein Team muss am Saisonende den Weg in die Zweitklassigkeit antreten.
Auswärts deutlich erfolgreicher ist das Allgäu Team Sonthofen, dem mit einem 3:2 (23:25, 25:20, 10:25, 26:24, 16:14) beim Köpenicker SC Berlin der fünfte Punktgewinn in fremder Halle gelungen ist.
Aufatmen herrschte am Wochenende endlich mal wieder beim TSV Bayer 04 Leverkusen. Nach acht Niederlagen in Folge gelang dem Team von Trainer Dirk Sauermann zu Hause gegen das Zurich Team VC Olympia Berlin ein 3:0 (25:14, 25:11, 25:18). Leverkusen hat nun 12:28 Punkte und damit den Abstand zu Aachen und Chemnitz ein wenig vergrößert.
(DVL)