Bundesliga (F): Münster hievt Schwerin an die Tabellenspitze

Bundesliga (F): Münster hievt Schwerin an die Tabellenspitze

Der USC Münster entwickelt sich immer mehr zum Favoritenschreck. Vor Wochenfrist schlugen die Westfälinnen den Tabellenführer und Deutschen Meister Rote Raben Vilsbiburg mit 3:1, nun musste der Dresdner SC dran glauben. Mit 3:2 (25:18, 25:21, 21:25, 16:25, 15:12) gewann Münster, feierte in der Halle Berg Fidel seinen vierten Saisonerfolg und sorgte damit für einen erneuten Wechsel an der Tabellenspitze. Dresden hatte in der letzten Woche die Spitze von Vilsbiburg übernommen, nun gibt es den dritten Spitzenreiter in diesem Jahr. Nutznießer des Münsteraner Aufschwungs ist der Schweriner SC. Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern hatte bereits am Freitag mit 3:1 (22:25, 25:17, 25:18, 25:17) beim Allgäu Team Sonthofen gewonnen und thront nun auf Platz eins mit 24:4 Punkten. Gefolgt von den Titelverteidigerinnen aus Vilsbiburg (22:6 Punkte), die sich beim Köpenicker SC Berlin mit einem 3:0 (25:15, 25:21, 25:11) ihren elften Saisonsieg holten.

Dresden rutscht durch die Niederlage in Münster mit nunmehr ebenfalls 22:6 Punkten auf Platz vier zurück, auch, weil sich NA.Hamburg zwischen Vilsbiburg und die Sächsinnen schieben konnte. Hamburg besiegte am Sonntag den VfB Suhl in drei Sätzen (25:17, 25:19, 25:15) und bleibt damit auch im vierten Bundesligaspiel 2009 noch ungeschlagen. Das Team von Trainer Helmut von Soosten komplettiert mit 22:6 Punkten das Führungsquartett.

Der VfB Suhl gibt durch die Niederlage Platz fünf an den 1. VC Wiesbaden ab. Die Hessinnen siegten am Sonntag gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen mit 3:0 (26:24, 25:19, 25:21) und haben nun das um einen Satz (31:23) bessere Satzverhältnis als Suhl (30:23). Zum Mittelfeld gehören auch Allianz Volley Stuttgart (3:1 gegen das Zurich Team VC Olympia Berlin) und der Köpenicker SC Berlin, die es beide auf jeweils 14:14 Punkte bringen. Es folgen der VCO Berlin (12:16 Punkte) und Leverkusen (10:18). Aufgeschlossen hat zu diesen Teams der USC Münster, der durch seinen Überraschungscoup gegen Dresden auch Sonthofen überholt hat. Beide bringen es auf 8:20 Punkte.

Mit viel Spannung war das Duell des Letzten gegen den Vorletzten erwartet worden. Alemannia Aachen gelang dabei gegen die Fighting Kangaroos Chemnitz der so sehnlichst erhoffte erste Saisonerfolg. Nach dem 2:3 vor 14 Tagen in Chemnitz drehten die Aachenerinnen nun den Spieß um zu einem glatten 3:0 (25:18, 25:14, 25:15). Damit geben sie auch nach Monaten die Rote Laterne ab. Chemnitz fällt durch das schlechtere Satzverhältnis (11:41) gegenüber Aachen (11:39) auf Platz 14 zurück.

(DVL)