Bundesliga (F): Kann Dresden die Schweriner Serie beenden?
Neun Spieltage stehen noch auf dem Programm der Frauen-Bundesliga, gut zwei Drittel des Komplettfahrplans sind erst bewältigt. Doch mancherorts sind bereits die Personalplanungen für die kommende Spielzeit in vollem Gang. So überraschte am Mittwoch der VfB Suhl mit der Nachricht, dass sich am Saisonende der Pokalsieger 2008 von Trainer Mike Schöps trennen wird. VfB-Präsident Wolfgang Wehner begründete nach der 1:3 Niederlage (18:25, 25:23, 10:25, 20:25) am Montag bei Allianz Volley Stuttgart die Entscheidung mit den Worten: „Die Zielstellung, Meister werden zu wollen, ist nicht erfüllt worden.” Suhl rangiert derzeit auf Platz sechs (20:14 Punkte) und ist von den Spitzenpositionen weit entfernt. Nächster Gegner ist am Samstag (ab 19.30 Uhr) der Tabellen-Vorletzte Alemannia Aachen.
Platz eins bis vier nehmen seit Wochen der Schweriner SC, die Roten Raben Vilsbiburg, der Dresdner SC und NA.Hamburg ein und alles deutet darauf hin, dass das auch so bleiben wird. Allerdings kann es in der Reihenfolge noch jede Menge Verschiebungen geben. Beispielsweise nach dem 18. Spieltag. Meister Vilsbiburg erwartet am Samstag (ab 20 Uhr) das Zurich Team VC Olympia Berlin. Das Hinspiel haben die jungen Berlinerinnen sicher noch in guter Erinnerung, denn das gewannen sie überraschend in fünf Sätzen. Sollte Vilsbiburg die Revanche gelingen, hängt es vom Ausgang der Gipfeltreffens des Spieltages ab, ob als Belohnung sogar die Tabellenführung heraus springt. Am Dienstag muss Schwerin beim Dresdner SC antreten (live ab 20.15 Uhr auf sportdigital.tv und www.dvl.tv). Gewinnen die Sächsinnen, wäre Schwerins stolze Serie von zuletzt einem Dutzend Siegen hintereinander beendet und die Liga hätte wohl einen neuen Spitzenreiter.
Auch die Spielerinnen von NA.Hamburg werden sich vornehmen, eine Serie zu beenden. Zu Gast bei den Hanseatinnen ist am Sonntag (ab 17.30 Uhr, live auf sportdigital.tv und www.dvl.tv) der seit fünf Spieltagen ungeschlagene USC Münster. Der 1. VC Wiesbaden, der am letzten Wochenende in Münster ein 1:3 kassiert hatte, spielt am Samstag gegen das Allgäu Team Sonthofen. Die Gäste hatten am vergangenen Samstag in Leverkusen einen Krimi mit 20:18 im Tiebreak für sich entschieden.
Leverkusen wartet seit nunmehr sechs Partien auf ein Erfolgserlebnis und strebt das am Samstag in eigener Halle an gegen Allianz Volley Stuttgart. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.
Auf wenigstens den ein oder anderen Satzgewinn hofft das Ligaschlusslicht, die Fighting Kangaroos Chemnitz, die am Sonntag (16 Uhr) beim Köpenicker SC Berlin antreten werden.
(DVL)