Bundesliga (F): Heimerfolge für die Spitzenteams der Liga
Sie hatten sich vielleicht viel vorgenommen, doch der Wunsch, einen Favoriten mal ärgern zu wollen, blieb unerfüllt. In der Fremde gab es am 16. Spieltag der Frauen-Bundesliga in fünf Partien für die Gäste nichts zu holen. Zu dominant waren die Gastgeber, allen voran die Top-Teams. Der Schweriner SC benötigte am Freitag gegen das Zurich Team VC Olympia Berlin nur 67 Minuten Spielzeit, um das 3:0 (25:13, 25:18, 25:18) unter Dach und Fach zu bringen. Es war der elfte Sieg in Serie, mit dem Schwerin natürlich die Tabellenführung mit 28:4 Punkten bewahrt.
Eine Minute schneller war der Dresdner SC beim 3:0 (25:19, 25:15, 25:20) zu Hause gegen Alemannia Aachen. Der Pokalfinalist – am 8. März im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen Gegner der Roten Raben Vilsbiburg – freute sich damit über Saisonerfolg Nummer dreizehn und bleibt mit 26:6 Punkten auf Rang drei. Dank des besseren Satzverhältnisses halten sich die Roten Raben Vilsbiburg zwischen Schwerin und Dresden auf Platz zwei. Allerdings musste sich der Deutsche Meister im Heimspiel gegen Allianz Volley Stuttgart mächtig ins Zeug legen, um nach fünf Sätzen (25:14, 22:25, 25:23, 23:25, 15:9) zu gewinnen und damit in eigener Halle ungeschlagen zu bleiben.
Die Spielerinnen des noch amtierenden Pokalsiegers VfB Suhl durften endlich auch einmal wieder jubeln. Gegen das Allgäu Team Sonthofen gab es ein 3:0 (25:19, 25:19, 25:18). Für Sonthofen war es die sechste Niederlage hintereinander.
Der 1 VC Wiesbaden nahm am Sonntag gegen den Köpenicker SC Berlin Revanche für die 0:3 Hinrundenniederlage und gewann das Duell des Fünften gegen den Siebten knapp mit 3:2 (21:25, 29:27, 25:22, 20:25, 15:13).
Der bislang einzige Auswärtssieg des Spieltages gelang NA.Hamburg mit einem 3:0 (25:15, 25:22, 25:21) bei den Fighting Kangaroos Chemnitz. Hamburg bleibt damit dem Führungstrio auf den Fersen, während es am Tabellenende für Chemnitz und Aachen durch die glatten Niederlagen weiter düster ausschaut. Aachen bleibt nur dank zweier weniger verlorener Sätze auf dem vorletzten Platz vor Chemnitz.
Seit vier Runden ohne Sieg ist der TSV Bayer 04 Leverkusen, der am Dienstag (live ab 20.15 Uhr auf sportdigital.tv und www.dvl.tv) auf den USC Münster trifft. Die Unabhängigen reisen zum NRW-Duell mit Selbstbewusstsein, konnten sie doch zuletzt gegen Vilsbiburg, Dresden und Suhl gewinnen.
(DVL)