Beach World Tour Brasilia (F/M): Bronze für Goller/Ludwig, Platz 5 für Dieckmann/Matysik
Vor der Saison hatten Goller/Ludwig geäußert, es müsse das Ziel sein, „bei der World Tour um die Halbfinals zu spielen.“ Gleich beim allerersten Auftritt 2009 hielten sie Wort und belegten am Ende Platz drei in Brasilia/Brasilien. Dass 2:0 (21-18, 32-30) über die US-Girls Branagh/Youngs brachte den Europameisterinnen ein Preisgeld von 15.000 US Dollar und 480 Weltranglistenpunkte. Das Turnier gewannen Larissa/Juliana (BRA) gegen Boss/Ross (USA).
Der Sieg über Branagh/Youngs war zudem erste überhaupt gegen dieses Team, nachdem es zuvor vier Niederlagen, inklusive im Turnier in Brasilia, gesetzt hatte. Ludwig sagte: „Das ist ein großartiger Sieg für uns, weil wir ein richtig gutes Team geschlagen haben.“ Goller ergänzte: „Wir sind mega happy. Wir wussten schon, dass wir gut gearbeitet haben im Winter, aber dass das gleich so kommt…“
Für Goller/Ludwig war es nach einer kleinen „Durststrecke“ an Podestplätzen auf der World Tour (das letzte Mal im August 2007 in Klagenfurt) die insgesamt vierte Medaille auf der World Tour.
Nur unwesentlich schlechter lief es für Christoph Dieckmann/Kay Matysik bei ihrem Debüt als Team. Am Ende landete das neu formierte Duo auf dem hervorragenden Platz fünf (360 Weltranglistenpunkte und 9.100 US Dollar Preisgeld) und musste sich dabei nur den Gold- (Rogers/Dalhausser, USA) und Silbermedaillengewinnern (Emanuel/Ricardo, BRA) von Peking geschlagen geben. Das Aus kam letztlich gegen die US-Boys mit 0:2 (16-21, 18-21). Im Männer-Finale stehen sich Emanuel/Ricardo und Harley/Alison (BRA).
Christoph Dieckmann sagte: „Ich bin zufrieden mit unserem Auftreten und Abschneiden. Damit hatten wir vorher nicht unbedingt gerechnet. In den Spielen gegen die Franzosen und v.a. gegen die holländischen Europameister haben wir gut gespielt. In den Spielen gegen die Olympiasieger konnten wir jeweils nur im 2. Satz mithalten. Wenn man bedenkt, dass - abgesehen von den anderen beiden deutschen Teams und den Chinesen - eigentlich alle Top-Teams am Start waren, können wir mit dem 5. Platz sehr zufrieden sein.“