Beach-WM: Drei DVV-Duos vorzeitig für Ko-Phase qualifiziert

Beach-WM: Drei DVV-Duos vorzeitig für Ko-Phase qualifiziert Leicht und locker - Julius Brink. Aufgrund einer Verletzung der Gegner zogen Brink/Reckermann vorzeitig in die Ko-Runde ein. Gleiches gelang Dollinger/Urbatzak und Goller/Ludwig.

Die DVV-Duos Julius Brink/Jonas Reckermann, Sebastian Dollinger/Mischa Urbatzka und Sara Goller/Laura Ludwig landeten in ihrem zweite Gruppenspiel den zweiten Sieg und sind somit vorzeitig für die Ko-Phase qualifiziert. Gleiches könnte auch noch Stephanie Pohl/Okka Rau (gegen Andreasen/Vestergaard, DEN um 18.00 Uhr) gelingen, während Jonathan Erdmann/Kay Matysik gegen die Weltranglisten-Ersten Harley/Alison (BRA, 19.00) vor einer ganz schweren Aufgabe stehen.

Am leichtesten fiel dies Brink/Reckermann, die kampflos in die Runde der besten 32 (Sechzehntelfinale) einzogen. Der Grund: Das zweite Spiel von Brink/Reckermann in der Gruppe gegen Boersma/Paulides (Niederlande) wurde abgesagt, weil Joppe Paulides aufgrund von Durchblutungsstörungen im Schlagarm passen und im Krankenhaus untersucht werden musste. "Das ist nicht nur für die Holländer schlecht, sondern auch für uns", sagte Jonas Reckermann nach dem leichten Überleben der Gruppenphase: "So wird es für uns noch schwieriger, den Rhythmus zu finden." Ihre zweite sportliche Begegnung haben Brink/Reckermann nach dem leichten Auftaktsieg gegen die Ukrainer Babich/Mykhaylov am Freitag nun erst wieder am Dienstag gegen die Argentinier Baracetti/Salema.

Sebastian Dollinger und Mischa Urbatzka feierten in der Gruppe G gegen die Kanadier Cadieux/Reader ihren zweiten Sieg und haben den Einzug in die Ko-Runde damit ebenfalls geschafft. Beim 2:1 (21:16, 19:21, 15:12) taten sie sich nach souveränem ersten Satz allerdings schwer. "Der freie Tag hat uns ein bisschen die Spannung genommen", sagte Urbatzka, "wir haben wesentlich wackeliger agiert als in der ersten Partie. Außerdem macht sich in schwierigen Situationen bemerkbar, dass wir als Team noch nicht die Mechanismen gefunden haben, einfacher und ruhiger zu spielen." Erfreulich: Dollinger beendete das Spiel mit einem krachenden Ass, longline auf die Linie: "Der Aufschlag gehört ja zu meinen Stärken, es wurde Zeit, dass ich das auch mal zeige."

Und auch die Europameisterinnen Goller/Ludwig schafften den zweiten Sieg. Allerdings ließen sie – wie bereits in der ersten Gruppenpartie – nach deutlichem ersten Satz nach und mussten gegen die Mexikanerinnen Candelas/Garcia gar den Satzausgleich hinnehmen. Vor allem die starken Aufschläge des DVV-Duos sorgten im dritten Satz dafür, dass er angestrebte und erwartete Satz- und Spielgewinn gelang. Am Ende hieß es 2:1 (21-14, 19-21, 15-10) aus deutscher Sicht. Laura Ludwig sagte anschließend: "Wir haben erst einmal gegen die beiden gespielt und da haben wir verloren. Da haben wir schon ein wenig Angst oder besser Respekt vor ihnen. Mit dem Sieg dürften wir die Poolphase überstanden haben, oder? Das Ziel haben wir damit aber noch nicht erreicht, wir wollen besser als 17. werden."

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