FIVB: Jizhong Wei löst Ruben Acosta ab
Nun ist der avisierte Wechsel an der Spitze des Volleyball-Weltverbandes FIVB vollzogen: Amtsinhaber Dr. Ruben Acosta (Mexiko) übergab nach dem olympischen Männer-Finale zwischen den USA und Brasilien dem Vize-Präsidenten Jizhong Wie (China) offiziell die Präsidentschaft und sagte: „Ich trete mit dem heutigen Tag als Präsident zurück, sodass eine neue Ära in der FIVB beginnen kann.“
Nach 24-jähriger Amtszeit endete die Präsidentschaft Acostas (1984 – 2008), der auf dem letzten Welt-Kongress in Dubai zum Ehren-Präsident deklariert wurde. Wei ist somit nach Paul Libaud (1949 – 1984) und Acosta erst der dritte Präsident der FIVB. Acosta machte die FIVB zum mitgliederstärksten Sportverband weltweit (220 nationale Verbände) und sorgte dafür, dass neben der Hallen-Variante auch Beach-Volleyball (seit 1996) olympisch wurde.
Der 71-jährige Wei wird bis zu den Neuwahlen im Jahr 2012 die FIVB als Präsident anführen. Der Chinese war auch stark bei den Olympischen Spielen involviert, schließlich ist er Vize-Präsident und Generalsekretär des chinesischen olympischen Komitees. Zudem ist er auch noch Präsident des asiatischen Volleyball-Verbandes sowie Präsident des chinesischen Taekwondo-Verbandes.