Europapokal (F/M): Moers, Haching und Dresden weiter, Berlin patzt
Der SCC Berlin ist in der 2. Runde des CEV-Cups ausgeschieden. Nach dem 3:1 im Hinspiel verloren die Berliner bei GC Lamia/GRE zunächst das Rückspiel mit 1:3 (23, -14, -17, -30), was einen „golden set” zur Folge hatte. Den gewannen dann auch noch die Griechen mit 15:11. Kurz vor Spielende fiel zudem auch noch Sebastian Fuchs verletzt aus. „Das war bitter”, sagte SCC-Teammanager Matthias Klee, „es kam irgendwie alles zusammen.”
Im GM Capital Challenge Cup der Frauen ist der Dresdner SC eine Runde weiter gekommen. Nach dem 2:3 im Hinspiel bei Heutink-Pollux Oldenzaal/NED gewannen die Dresdnerinnen in eigener Halle das Rückspiel glatt in drei Sätzen: 25:15, 25:17, 25:21. Die Sieger der zweiten Runde erreichen gemeinsam mit den Verlierern des 1/16 Finales aus dem CEV Cup die dritte Runde. Für diese Runde wird der Wettkampfbaum am Freitag Vormittag in Luxemburg neu ausgelost. Die Sieger des Viertelfinales erreichen das abschließende Final Four.
Generali Haching hat trotz einer 2:3-Niederlage (-21, 18, 24, -20, -8) bei Mladost Zagreb/CRO in der 2. Runde G.M. Capital Challenge Cup das Weiterkommen gesichert. Nach dem 3:0 im Hinspiel benötigten die Hachinger nur einen Satzgewinn und den hatten sie nach dem Auftaktdurchgang erreicht. Dagegen war der Moerser SC gegen Aquacare Halen/BEL im gleichen Wettbewerb deutlich mehr unter Druck, schließlich ging das Hinspiel 1:3 verloren. Vor eigenem Publikum ließ der MSC jedoch nichts anbrennen und siegte souverän 3:0 (25-21, 25-19, 25-18).
Die Roten Raben Vilsbiburg hatten sich bereits tags zuvor souverän für das Achtelfinale im CEV-Cup qualifiziert. Damit ist die deutsche Bilanz nur durch das Ausscheiden des SCC Berlin getrübt. Der SCC hat nun jedoch im Challenge Cup eine zweite europäische Chance.
(volleyball.de/EB)