Europapokal (F/M): Großkampftag für drei Bundesligisten
Der 30. Januar ist ein Großkampftag für die drei noch im Europapokal vertretenen Bundesligisten VfB Friedrichshafen, SCC Berlin und Dresdner SC: Doch während der vorzeitig für die erste Ko-Runde in der Champions League qualifizierte Titelverteidiger aus Friedrichshafen ganz entspannt sein letztes Vorrundenspiel bei Olympiacos Piräus (18.00 Uhr) bestreiten kann, stellt sich die Lage bei Berlin und Dresden im Challenge Cup völlig anders dar: Berlin tritt beim polnischen Spitzenklub Olsztyn an und geht mit einer 2:3-Niederlage in das Rückspiel. Das bedeutet: Die Berliner müssen nicht nur das Rückspiel (20.30 Uhr) gewinnen, sondern anschließend auch den „golden set“. So weit wollen es die Dresdnerinnen gar nicht kommen lassen. Mit einem Heimsieg über Panathinaikos Athen (19.30 Uhr) wäre nach dem 3:1-Hinspielerfolg der Einzug in das Viertelfinale geschafft.
Trotz der vorzeitigen Qualifikation für die Runde der besten zwölf Teams möchte Meister Friedrichshafen die Partie in Piräus nicht als „Kaffeefahrt“ ansehen: „Wir fahren nicht nur aus Spaß nach Griechenland, sondern um zu gewinnen. Dieses Spiel ist für uns eine Frage der Ehre“, so Stelian Moculescu, der die Partie auch als willkommenen Härtetest vor den anstehenden Spitzenbegegnungen in der Bundesliga in Düren und gegen Berlin ansieht.
Die Berliner fahren als Außenseiter nach Olsztyn, wo seit dieser Saison Björn Andrae und Frank Dehne ihr Können zeigen. Nachdem im Hinspiel im vierten Satz gar ein Matchball vergeben wurde, gibt Zuspieler Jaroslav Skach folgende Parole aus: „Wir haben schon einmal bewiesen, dass wir gegen dieses europäische Spitzenteam mithalten können. Warum sollte uns dies nicht auch ein zweites Mal gelingen?“