Europapokal (F/M): Deutsche Teams und Stars greifen ein
Mitte Oktober mussten Generali Haching und der Dresdner SC bereits im Europapokal antreten, um die erste Runde des Challenge Cup erfolgreich zu überstehen, nun, Anfang November, starten die europäische Vereinswettbewerbe so richtig: Vom 4.-6. November ist „Großkampftag“ in Europas Volleyball-Hallen und damit auch für sechs deutsche Vereine sowie diverse DVV-Nationalspieler.
Der VfB Friedrichshafen fiebert dem Auftakt in der Champions League entgegen. Am 5. November (18:00) gastiert der deutsche Champion beim polnischen Meister Belchatow. Die zwei hart umkämpften Bundesliga-Partien gegen Moers und Haching dürften Stelian Moculescu gerade Recht gekommen sein, um gut vorbereitet in die „Königsklasse“ zu starten.
Im CEV Cup der Männer empfängt der SCC Berlin den griechischen Klub Lamia am 5. November (19.00 Uhr) zum Hinspiel, bei den Frauen muss der Deutsche Meister Rote Raben Vilsbiburg zunächst nach Kieldrecht/BEL reisen (6. November um 20.30 Uhr). Beide gehen mit 2:3-Pleiten in der Liga in die Spiele.
Ein weiteres deutsch-belgisches Duell gibt es am 5. November (20.30 Uhr) im Challenge Cup der Männer zwischen dem Moerser SC und Halen, Moers tritt zunächst auswärts an. Im gleichen Wettbewerb bekommt es Bundesliga-Tabellenführer Generali Haching mit Zagreb/CRO zu tun, das Hinspiel findet am 4. November (19.30 Uhr) in München statt. Stets Brisanz versprechen die Aufeinandertreffen zwischen deutschen und niederländischen Vereinen, so auch die Partie zwischen Oldenzaal und dem Dresdner SC. Die erste Begegnung findet in den Niederlanden (5. November um 19.30 Uhr) statt, in den Reihen der Niederländerinnen stehen mit Inga Stegemeyer und Ramona Meier zwei deutsche Spielerinnen.
Neben den deutschen Klubs sind auch zahlreiche deutsche „Legionäre“ im Europapokal-Einsatz. Ein besonderes Spiel dürfte es für Angelina Grün geben. Die deutsche Spielführerin trifft in der Champions League mit ihrem neuen Verein Vakifbank Istanbul auf ihren ehemaligen Klub Bergamo/ITA. Grün: „Natürlich ist das ein besonderes Spiel für mich. Ich freu mich, die Mädels und Betreuer wieder zu sehen, ich möchte aber auch gern gewinnen.“ Ebenfalls in der Champions League greifen Simon Tischer (mit Thessaloniki/GRE gegen Sofia/BUL), Björn Andrae (Athen/GRE) und/gegen Jochen Schöps (Odintsovo/RUS), Georg Wiebel (mit Maaseik/BEL gegen Budejowice/CZE), Christian Dünnes (mit Piacenza/ITA gegen Paris/FRA), Kathleen Weiß (mit Amstelveen/NED gegen Odintsovo/RUS) und Christiane Fürst (mit Pesaro/ITA gegen Eczacibasi Istanbul/TUR) in das Geschehen ein.
Im CEV Cup sind mit Margareta Kozuch (Novara/ITA gegen Klagenfurt/AUT) und Anika Schulz (Köniz/SUI gegen Bukarest/ROU) zwei weitere deutsche Spielerin im Einsatz, Stefan Hübner (Treviso/ITA gegen Tel Aviv/ISR) greift im Challenge Cup nach dem Titel.