Europäische Olympia-Qualifikation Halle/Westfalen (F): Kerstin Tzscherlich stößt zur Mannschaft
Die deutschen Frauen wollen in Halle/Westfalen bei der europäischen Olympia-Qualifikation abermals ein „Wunder“ schaffen und zum vierten Mal in Folge dieses Turnier gewinnen. Mit dabei wäre liebend gerne auch Libero Kerstin Tzscherlich (Dresdner SC), die sich am 27. Dezember einer Knie-Operation unterzog und am heutigen Mittag zur Mannschaft stößt. Nach knapp dreiwöchiger Ballpause wäre ein Einsatz von Tzscherlich bei der Olympia-Qualifikation ein erstes „Wunder“, Belastungstests sollen ergeben, ob an einen Einsatz des Weltklasse-Liberos gedacht werden kann.
Und wenn Tzscherlich nicht auf dem Feld steht, so möchte Bundestrainer Giovanni Guidetti die 29-Jährige zumindest als „Libero-Beraterin“ vor Ort haben. Seine Wertschätzung für Tzscherlich lässt sich aus den Worten Guidettis heraus lesen: „Kerstin ist nicht nur der Libero dieser Mannschaft. Sie ist eine zweite Mannschaftsführerin neben Angelina Grün. Sie ist eine großartige Person, die von allen im Team gemocht wird. Sie kennt den Volleyballsport sehr gut und sie ist eine Art zweiter Trainer auf dem Feld, nur dass sie nie ärgerlich wird wie ich.“
Welche Spielerin bei einem Nichtmitwirken von Tzscherlich einnimmt, dazu hat sich Guidetti öffentlich noch nicht erklärt.
Der aktuelle Kader der Frauen: Kathleen Weiß, Linda Dörendahl (beide Schweriner SC), Heike Beier, Corina Ssuschke (beide Dresdner SC), Dominice Steffen (NA.Hamburg), Tanja Hart (z.Zt. ohne Verein), Kathy Radzuweit (Imola/ITA), Angelina Grün (Bergamo/ITA), Christiane Fürst (Pesaro/ITA), Hanka Pachale (Perugia/ITA), Cornelia Dumler (Ostiano/ITA), Margareta Kozuch (Sassulo/ITA), Atika Bouagaa (Istanbul/TUR)