DVV-Pokalfinale (F/M): Gemeinsam arbeiten für ein Ziel
Große Veranstaltungen wie die Olympia-Qualifikation der Frauen im westfälischen Halle in der vergangenen Woche sind auch immer ein willkommener Anlass für konstruktive Gespräche. So trafen sich in den Räumlichkeiten des GERRY WEBER Sportpark Hotels auch die Verantwortlichen der Deutschen Volleyball-Liga und des Deutschen Volleyball-Verbandes zu informativen Gesprächen und Planungen für die kommenden Wochen, Monate und Jahre. Im Vordergrund stand natürlich das Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft, die bekanntlich die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking verpasst hat. Für die DVL sagte deren Vorsitzender Michael Evers: „Wir hätten alle lieber ein anderes Ergebnis verkünden wollen, doch bei einer so hochkarätigen Besetzung haben wir mit dem Olympia-Aus rechnen müssen.” DVV-Präsident Werner von Moltke erklärte, dass „es keine Schande sei gegen den Weltmeister Russland und damit gegen einen Medaillenanwärter in Peking zu verlieren.”
Im Rahmen der Gespräche wurden auch die Eckpfeiler der Zusammenarbeit zwischen Liga und Verband für die nächsten Jahre festgelegt. Dazu sagt Michael Evers: „Starke Nationalmannschaften sind für die Bundesligen immens wichtig. Aus diesem Grund begleiten wir den Verband insbesondere im sportlichen Bereich kritisch, aber konstruktiv. Wir sitzen schließlich in einem Boot.”
Für die DVL und den DVV gilt nun der Fokus dem nächsten Highlight, dass sich mit den DVV-Pokal-Endspielen am 9. März am gleichen Ort und an gleicher Stelle ereignen wird. „Da wollen wir erneut die Attraktivität Volleyballs unter Beweis stellen”, sagt Michael Evers. Und Werner von Moltke fügt hinzu: „Aller guten Dinge sind drei. Zwei Mal haben wir schon einen Festtag bei den DVV-Pokal-Finals erlebt, am 9. März gibt es garantiert den nächsten.”
Gegner sind bei den Frauen der VfB Suhl und NA.Hamburg (Spielbeginn 13.00 Uhr). Bei den Männern treffen der VfB Friedrichshafen und evivo Düren aufeinander. Dieses Spiel wird um 15.30 Uhr angepfiffen. Titelverteidiger bei den Männern ist der VfB Friedrichshafen, der schon zwei Mal (2006 und 2007) in den Genuss einer Siegesfeier im GERRY WEBER STADION gekommen ist. Bei den Frauen ist der Schweriner SC der Titelverteidiger. Für NA.Hamburg und den VfB Suhl wäre der Pokalsieg der erste Titel in der Vereinsgeschichte.
(DVL/EB)