DVV-Pokal (M): Durchbricht der VfB eine Schallmauer?

DVV-Pokal (M): Durchbricht der VfB eine Schallmauer? Ein gewohntes Bild in den vergangenen Jahren: Der VfB Friedrichshafen jubelt als Pokalsieger (hier 2006).

Es war schon eine ungewöhnliche Tradition: Jahrelang wechselten sich die deutschen Männerklubs mit dem Gewinn des DVV-Pokals ab – seit 1980 war es keinem Verein gelungen, seinen Titel zu verteidigen. Dann übernahm Stelian Moculescu das Zepter beim VfB Friedrichshafen und das muntere “Bäumchen-wechsel-dich-Spiel” hatte ein Ende: Seit 1998 durften fast immer Spieler des Spitzenvereins vom Bodensee den schweren Bronze-Pokal in die Höhe stemmen. Nur einmal funkte ein anderer Klub dazwischen. Im Jahr 2000 gewann der SCC Berlin den Pokal. Gelingt den Häflern am 9. März im Endspiel gegen evivo Düren im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen der Hattrick, dann wäre es der zehnte Pokalsieg in der Vereinsgeschichte des VfB.

Da können die anderen Vereine bei weitem nicht mithalten. Selbst der große Hamburger SV, der vor allem die zweite Hälfte der achtziger Jahre dominierte, kommt „nur“ auf fünf Pokalsiege. Mit dem Erfolg des Nachfolgevereins 1. VC Hamburg stehen sechs Siege für die Hansestädter zu Buche. Auf fünf Triumphe brachte es der TSV 1860 München, der sich 1973 als erster DVV-Pokalsieger in die Gewinnerliste eintragen durfte. Übrigens mit Stelian Moculescu: erst als Spieler (1973 und 1975) und dann dreimal von 1978 bis 1980 als Spieler-Trainer.

Der SCC Berlin, der immerhin drei Pokalsiege (1994, 1996, 2000) landen konnte, ist in der Addition der Erfolge aus DVV- und DDR-Pokalwettbewerben der Rekordhalter: Der Vorgängerverein SC Dynamo Berlin gewann elfmal den DSVB-Pokal – macht summa summarum 14 Pokalsiege für den Verein aus der Hauptstadt.

Informationen rund um das Pokalfinale
Das Endspiel der Frauen zwischen NA.Hamburg und dem VfB Suhl beginnt um 13.00 Uhr. Ab 15.30 Uhr findet das Männer-Finale zwischen dem VfB Friedrichshafen und evivo Düren statt. Tickets können über eine Hotline (05201/818-0) geordert werden oder per E-Mail an karten@gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen.

Medienvertreter, die das Pokal-Finale besuchen wollen, werden gebeten, den Akkreditierungsantrag auszufüllen und zu schicken an: GERRY WEBER-STADION, Pressestelle, Frank Hofen, Postfach 1243, 33777 Halle/Westfalen, Tel.: 05201/665449, Fax.: 05201/16092, E-Mail: gwopress@gerryweber-world.de

(DVL/EB)