Deutsche smart Beach-Volleyball Meisterschaften Timmendorfer Strand (F): Gewinnerrunde Zwei: Erste Überraschung
Während sich die drei Favoriten-Duos Goller/Ludwig, Claasen/Röder und Brink-Abeler/Jurich in ihren Partien der zweiten Gewinnerrunde durchsetzen konnten, verloren die an Position Eins gesetzten Okka Rau und Stephanie Pohl ihre Begegnung überraschend gegen das Duo Karla Borger/Britta Büthe mit 0:2-Sätze (13:21, 19:21). Damit treffen Borger/Büthe nun in der dritten Gewinnerrunde auf Helke Claasen/Antje Röder während Pohl/Rau in der Verliererrunde auf das Duo Kleefisch / Köhler treffen
„Spiel der Gewinnerrunde Zwei Frauen“
Die Münsteranerinnen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich - an Position Drei gesetzt - trafen auf das Duo Geeske Banck und Anja Günther – in der Rangliste der DM auf dem sechsen Rang platziert. Dabei kamen Banck/Günther besser in die Partie, führten schnell mit 3:0, worauf das USC-Duo gleich seine Auszeit nahm. Aber auch nach der Auszeit fand das Münsteraner-Team nicht richtig in die Partie, vergab zu viele leichte Möglichkeiten Punkte einzufahren. Banck/Günther dagegen spielten weiter konzentriert und nutzen ihre Möglichkeiten – der 3.Punkte-Vorsprung wurde bis Satzende gehalten – 21:18.
Im zweiten Durchgang zeigten sich Brink-Abeler/Jurich konzentrierter und konsequenter in ihren Aktionen. Von den zahlreichen Münsteraner-Fans angetrieben, legte das USC-Team einen Gang zu, dem Banck/Günther nichts entgegen zu setzen hatten. Über 8:3, 12:5 und 18:11 strichen Brink-Abeler/Jurich den zweiten Durchgang für sich ein - 21:10 – Satzausgleich.
Im dritten, entscheidenden Satz fanden Banck/Günther wieder besser zu ihrem Spiel, blieben bis zum 9:11 dran, doch die weiteren ‚Big Points’ machten Brink-Abeler/Jurich. Am Ende schmetterte Rieke Brink-Abeler den zweiten Matchball ins Feld – nach insgesamt 61 Minuten ging der dritte Satz mit 15:11 und damit das Match an die beiden Münsteranerinnen.
Mit der deutlichen Leistungssteigerung im Match war Rieke Brink-Abeler nach der Partie sehr zufrieden: „Im ersten Satz haben wir zu sehr rumgedaddelt. Besonders ich habe viel zu viele Chancen vergeben. Zum Glück haben wir uns im zweiten Durchgang deutlich gesteigert. Wir haben da taktisch sehr gut gespielt und damit Geeske und Anja gut unter Druck gesetzt. Im dritten Satz haben wir in den entscheidenden Phase den Druck hoch gehalten und somit den Sack zugemacht.“