Deutsche smart Beach-Volleyball Meisterschaften Timmendorfer Strand (F): Gewinnerrunde Drei: Zweites ‚Olympia-Team’ in der Verliererrunde
Nachdem schon die Olympioniken Okka Rau und Stephanie Pohl die erste Niederlage einstecken mussten, hat es in der dritten Gewinnerrunde auch das zweite deutsche Olympia-Team, Sara Goller und Laura Ludwig, erwischt. Die beiden Spielerinnen von Hertha BSC verloren gegen Brink-Abeler und Hella Jurich klar mit 0:2-Sätze (21:16, 21:17). Sowohl Goller/Ludwig als auch Pohl/Rau haben aber trotz der Niederlagen noch die Chancen über die Verliererrunde das Turnier zu gewinnen. Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich sind mit ihrem Erfolg direkt ins Halbfinale am morgigen Tag eingezogen. Ebenfalls sicher für die Runde der Letzen Vier haben sich Helke Claasen und Antje Röder qualifiziert, die sich gegen Karla Borger und Britta Büthe durchsetzten.
„Spiel der Gewinnerrunde Drei - Frauen“
Es war von der Ansetzung her eigentlich ein vorgezogenes Halbfinale – Sara Goller und Laura Ludwig an Position Zwei gesetzt gegen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich, Dritte der DM-Rangliste. Nicht nur wegen der höheren Platzierung waren die amtierenden Europameister Goller/Ludwig als die Favoriten der Partie angesehen worden – doch es kam anders.
In der Anfangsphase des Matches spielten das USC-Münster-Team Brink-Abeler/Jurich besser, zogen auf 6:3 davon. Goller/Ludwig nahmen ihre erste Auszeit und konnten danach den Rückstand etwas verkürzen, 8:6, 10:8. Danach sank die Konzentration bei den Europameisterinnen rapide. Sara Goller mit zwei unnötigen Netzberührungen, Laura Ludwig mit Angriff und Aufschlag ins Aus, 16:11 für Brink-Abeler/Jurich. Damit war die Vorentscheidung für die Münsteranerinnen gefallen. Den 5-Punkte-Vorsprung brachten Brink-Abeler/Jurich souverän ins Ziel – 21:16 ging der erste Durchgang ans USC-Team.
In den zweiten Satz starteten Goller/Ludwig besser, führten mit 3:0. Doch Brink-Abeler/Jurich kämpften sich zurück in den Durchgang, 4:4. Von da an blieb der zweite Satz lange ausgeglichen, 6:6, 9:9. Wie im ersten Satz zogen Brink-Abeler/Jurich zur Mitte des Satzes wieder an, spielten mit mehr Druck und Risiko – mit Erfolg. Wieder zog das Duo aus Münster davon – 16:12. Auch diesmal ließen sich Brink-Abeler/Jurich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Den zweiten Matchball verwandelte Rieke Brink-Abeler zum 21:17. Nach insgesamt 41 Minuten hatte das USC-Team damit für die zweite Überraschung im Frauen-Turnier der Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften gesorgt.
Die Freude über diesen – überraschend klaren –Sieg war bei Hella Jurich natürlich groß: „Wir haben wirklich super gespielt. Wir waren vom ersten Punkt an total präsent und haben auch Phasen wo es eng war sehr gut agiert. Gegen Sara und Laura muss man sehr flexibel und druckvoll spielen. Das ist natürlich sehr risikoreich, aber wir sind heute dafür belohnt worden. Ich freue mich sehr, dass wir morgen im Halbfinale spielen und dort wollen wir unseren vielen tollen Fans wieder eine sehr gute Leistung zeigen.“