Bundesliga (M): Hamburg Cowboys stehen als Absteiger fest
Die ersten Entscheidungen in der 1. Liga der Männer sind gefallen. Der VfB Friedrichshafen ist nach seinem 3:0-Sieg (25:21, 25:20, 25:18) bei der SG Eschenbacher Eltmann in der Normalrunde nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Der Meister hat sich damit die beste Ausgangsposition für die Play-off-Runde der ersten Acht erspielt. Und am Tabellenende müssen die Hamburg Cowboys nach dem 1:3 (25:22, 18:25, 18:25, 23:25) beim VC Leipzig Abschied nehmen aus der höchsten deutschen Liga. Drei Spieltage vor Abschluss der Normalrunde ist für die Hanseaten auch rein rechnerisch nichts mehr drin.
Nicht viel besser sieht es für rhein-main volley aus. Das 0:3 (17:25, 26:28, 19:25) bei den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen war die siebte Niederlage in Serie und lässt nur noch ganz vage Hoffnungen auf den Klassenerhalt zu. Die da lauten: Die Hessen müssen die letzten Spiele gegen Generali Haching, bei den Hamburg Cowboys und gegen den SV Bayer Wuppertal alle mit 3:0 gewinnen – und Wuppertal müsste all seine letzten Partien verlieren.
Derweil ist der Kampf um die besten Plätze für die Play-off-Runde in vollem Gang. Anwärter auf Platz zwei sind der Moerser SC (30:8 Punkte), der SCC Berlin (28:10) und Generali Haching (28:10). Moers hat ein schweres Restprogramm vor sich: Am Dienstag sind die MSC-Adler zu Gast beim VfB Friedrichshafen (live ab 20.15 Uhr auf sportdigital.tv und www.dvl.tv), dann erwarten sie Düren, bevor sie zum SCC Berlin müssen. Auf Berlin wartet zudem das Heimspiel gegen Bayer Wuppertal und die Auswärtspartie bei der SG Eschenbacher Eltmann. Generali Haching machte am Sonntag Boden gut, als das Team seine Heimaufgabe gegen die Berliner mit einem 3:0 (25:19, 25:20, 25:22) für sich entschied. Nun stehen noch die Partien bei rhein-main volley und dem VC Bad Dürrenberg/Spergau sowie dazwischen das Heimspiel gegen Eltmann auf dem Hachinger Spielplan.
Immerhin können Moers, Berlin, Haching sowie evivo Düren (3:0-Sieger in Wuppertal) und nun auch der VC Leipzig (3:1 gegen die Hamburg Cowboys) für die Play-off-Runde schon mal planen. Dahinter geht indes das große Rechnen und Zittern weiter. Der Tabellen-Siebte Eltmann hat mit 22 Minuspunkten die besten Karten. Den Franken im Nacken liegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen, der VC Bad Dürrenberg/Spergau und Bayer Wuppertal mit jeweils 26 Miesen. Schon am kommenden Mittwoch könnten die nächsten Entscheidungen gefallen sein, denn dann steht der 20. Spieltag auf dem Programm.
Ergebnisse – 1. Liga Männer
VC Leipzig – Hamburg Cowboys 3:1 (22:25, 25:18, 25:18, 25:23)
Netzhoppers Königs Wusterhausen – rhein-main volley 3:0 (25:17, 28:26, 25:19)
SV Bayer Wuppertal – evivo Düren 0:3 (21:25, 20:25, 22:25)
Moerser SC – VC Bad Dürrenberg/Spergau 3:0 (25:22, 25:20, 25:18)
SG Eschenbacher Eltmann – VfB Friedrichshafen 0:3 (21:25, 20:25, 18:25)
Generali Haching – SCC Berlin 3:0 (25:19, 25:20, 25:22)
Nächste Termine – 1. Liga Männer
26. Februar, 20.15 Uhr: VfB Friedrichshafen – Moerser SC (live auf sportdigital.tv und www.dvl.tv)
27. Februar, 19.00 Uhr: SCC Berlin – SV Bayer Wuppertal
27. Februar, 19.30 Uhr: evivo Düren – SG Eschenbacher Eltmann
27. Februar, 19.30 Uhr: VC Bad Dürrenberg/Spergau – VC Leipzig
27. Februar, 20.00 Uhr: Hamburg Cowboys – Netzhoppers Königs Wusterhausen
27. Februar, 20.00 Uhr: rhein-main volley – Generali Haching