Bundesliga (M): Favoriten marschieren im Gleichklang weiter
Ein wenig mehr Fortune hatten sich die “Kleinen” schon erhofft, doch die “Großen” kannten am neunten Spieltag mal wieder kein Erbarmen. Tabellenführer VfB Friedrichshafen schickte nach drei Sätzen (25:21, 25:19, 25:18) die A10 Netzhoppers Königs Wusterhausen wieder nach Hause und bleibt die einzige Mannschaft der Liga mit nur einer Niederlage auf dem Konto (16:2-Punkte). Die Netzhoppers rutschten durch das 0:3 von Rang drei auf fünf (12:6-Punkte).
Friedrichshafen wird verfolgt von Generali Haching, dem SCC Berlin und dem Moerser SC, alle mit jeweils sieben Siegen und zwei Niederlagen. Haching wies am Mittwoch evivo Düren deutlich in seine Schranken: 25:16, 25:16, 25:15. Der SCC Berlin verlor zwar gegen die SG Eschenbacher Eltmann den Auftaktsatz, doch nach gut anderthalb Stunden Spielzeit stand es 3:1 (22:25, 25:21, 25:16, 25:18) für die Hauptstädter. Der Moerser SC machte kurzen Prozess mit dem VC Leipzig und siegte in drei Sätzen: 25:11, 25:23, 25:19. Bemerkenswert dabei: Der seit Saisonbeginn in Moers spielende Österreicher Matthias Mellitzer brachte es auf 23 Punkte, also fast exakt ein Drittel aller Punkte der Adler vom Niederrhein.
Auf Platz sechs hat sich mittlerweile der EnBW TV Rottenburg hochgearbeitet. Der Aufsteiger landete am Dienstag ein 3:2 (25:20, 18:25, 25:17, 23:25, 15:6) beim Mitaufsteiger TSV Giesen/Hildesheim, der weiter das Schlusslicht im Oberhaus bleibt. Für die Rottenburger war es der dritte Auswärtssieg hintereinander, addiert man zum Erfolg in Giesen/Hildesheim und dem 3:0 in Wuppertal das 3:0 im Pokal-Achtelfinale in Eltmann hinzu. In der Premierensaion in der 1. Liga vor zwei Jahren kam Rottenburg am Ende auf nur drei Siege, jetzt sind es schon fünf.
Ein klarer Aufwärtstrend ist inzwischen bei den Wuppertal TITANS erkennbar. Am Wochenende im Pokal gegen die Netzhoppers siegreich, am Mittwoch ein 3:0 (30:28, 25:19, 25:18) beim Zurich Team VC Olympia Berlin, erfreuliche Resultate für die Bergischen, die am kommenden Wochenende spielfrei haben.
Dann müssen die ersten Vier reisen: Friedrichshafen zum VC Bad Dürrenberg/Spergau (live auf sportdigital.tv und www.dvl.tv), Moers nach Eltmann, Berlin zu den Netzhoppers und Haching zum VC Leipzig. Zu einem Kellerduell kommt es zwischen evivo Düren und Giesen/Hildesheim. Abgeschlossen wird der Spieltag am Montag, dann empfängt Rottenburg den VCO Berlin (live auf sportdigital.tv und www.dvl.tv).
(DVL)