Bundesliga (M): Am Tabellenende hat das Rechnen begonnen
Generalprobe geglückt: Der VfB Friedrichshafen feierte mit dem 3:0 (25:22, 25:22, 25:20) bei Generali Haching seinen 16. Saisonsieg und setzte seinen Erfolgskurs auf nationaler Ebene fort. Es war der elfte Erfolg ohne Satzverlust und das fünfte 3:0 in Serie. Doch auch nach den Erfolgen in Düren, gegen Berlin und nun in Haching weiß VfB-Trainer Stelian Moculescu, dass die Aufgabe, die nun am Mittwoch auf dem internationalem Parkett ansteht, eine noch härtere Nuß darstellt. Dann nämlich trifft Friedrichshafen in eigener Halle in der Runde der besten zwölf in der Champions League auf das russische Spitzenteams von Dynamo Moskau: “Gegen Moskau müssen wir noch besser spielen als gegen Berlin und Haching”, sagt Moculescu. Es ist zwar ein Duell der Spitzenreiter in ihren jeweiligen nationalen Ligen, doch die Russen sind die Favoriten. Beim letzten Aufeinandertreffen mit Moskau in der Saison 2005/2006 der Champions League gab es für Friedrichshafen ein 2:3 und ein 0:3.
Derweil hat sich in der 1. Liga der Männer hinter dem VfB der Moerser SC auf Platz zwei festgesetzt. Das Grozer-Team siegte gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen mit 3:0 (26:24, 25:22, 25:19) und kann vorerst auch nicht vom SCC Berlin eingeholt werden, der am Dienstag zuhause gegen evivo Düren (live ab 20.15 Uhr auf sportdigital.tv und www.dvl.tv) gefordert ist. Düren braucht wie Generali Haching noch einen Sieg aus den letzten sechs Spielen, um die Play-off-Teilnahme sicher in der Tasche zu haben.
Auf dem Weg dorthin haben am Wochenende die SG Eschenbacher Eltmann und der VC Leipzig wichtige Erfolge einfahren können. Beide siegten mit 3:1 in eigener Halle: Eltmann mit 25:16, 25:23, 26:28 und 25:21 gegen die Hamburg Cowboys, Leipzig mit 25:23, 22:25, 25:14 und 25:18 gegen rhein-main volley. Nun haben Eltmann und Leipzig jeweils 18 Minuspunkte und damit ein Polster von vier “Miesen” weniger als Wuppertal und der VC Bad Dürrenberg/Spergau. Im direkten Duell siegte Dürrenberg/Spergau am Sonntag mit 3:1 (25:23, 23:25, 25:23, 25:14) in Wuppertal und sorgte so für die fünfte Niederlage der Bergischen in diesem Jahr in sechs Spielen. Beide Teams müssen auch nach Richtung Tabellenende hin aufpassen, denn der Vorsprung vor den Abstiegsplätzen elf und zwölf beträgt nur sechs Punkte. Und die akut abstiegsbedrohten Mannschaften von rhein-main volley und den Hamburg Cowboys haben noch das ein oder andere Duell gegen die ebenfalls gefährdete Gegner noch auf dem Spielplan.
Ergebnisse – 1. Liga Männer:
SG Eschenbacher Eltmann – Hamburg Cowboys 3:1 (25:16, 25:23, 26:28, 25:21)
Moerser SC – Netzhoppers Königs Wusterhausen 3:0 (26:24, 25:22, 25:19)
VC Leipzig – rhein-main volley 3:1 (25:23, 22:25, 25:14, 25:18)
Generali Haching – VfB Friedrichshafen 0:3 (22:25, 22:25, 20:25)
SV Bayer Wuppertal – VC Bad Dürrenberg/Spergau 1:3 (23:25, 25:23, 23:25, 14:25)
Nächste Termine – 1. Liga Männer:
12. Februar, 20.15 Uhr: SCC Berlin – evivo Düren (live auf sportdigital.tv und www.dvl.tv)
16. Februar, 19.00 Uhr: Netzhoppers Königs Wusterhausen – VC Leipzig
16. Februar, 19.30 Uhr: evivo Düren – Generali Haching
16. Februar, 19.30 Uhr: VfB Friedrichshafen – SV Bayer Wuppertal
16. Februar, 19.30 Uhr: SG Eschenbacher Eltmann – VC Bad Dürrenberg/Spergau
16. Februar, 20.00 Uhr: Hamburg Cowboys – Moerser SC
16. Februar, 20.00 Uhr: rhein-main volley – SCC Berlin
17. Februar, 17.00 Uhr: VfB Friedrichshafen – VC Bad Dürrenberg/Spergau
Europapokal – Champions League – Runde der letzten 12
13. Februar, 20.00 Uhr: VfB Friedrichshafen – Dinamo Moskau (Rückspiel in Moskau: 20. Februar, 19.00 Uhr)
(DVL)