Bundesliga (F): Nur noch ein Trio hat eine weiße Weste

Bundesliga (F): Nur noch ein Trio hat eine weiße Weste

Da waren es nur noch drei Teams (Dresdner SC, VfB Suhl, NA.Hamburg) die sich über eine weiße Weste freuen dürfen, denn der vierte Spieltag der Frauen-Bundesliga präsentierte so manche Überraschung. Vor allem im Spitzenspiel zwischen dem Schweriner SC und dem Dresdner SC, das die Gäste aus Sachsen deutlich mit 3:0 (25:16, 25:22, 25:19) gewannen. Für Schwerin war es die erste Niederlage der jungen Saison, während Dresden nun Tabellenführer ist und sich bestens gewappnet präsentierte für die Aufgabe am Mittwoch im Europapokal. Dann muss der Vizemeister in der zweiten Runde des G.M. Capitel Challenge Cup bei Heutink-Pollux Oldenzaal (NED) antreten, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

In der Bundesliga-Tabelle nimmt nun, vor dem spielfreien Team von NA.Hamburg (spielt am Dienstag, 4. November, beim USC Münster, ab 20.00 Uhr live auf sportdigital.tv und www.dvl.tv) der VfB Suhl Platz zwei ein, der bei Alemannia Aachen ein 3:0 (25:22, 25:16, 25:11) einfuhr. Für die Aachener „Ladies in Black” ist es die vierte Niederlage, die allesamt gegen Top-Teams (Schwerin, Dresden, Vilsbiburg, Suhl) zustande gekommen sind.

Zu den Verlierern des Wochenendes zählen die Roten Raben Vilsbiburg, die beim Zurich Team VC Olympia Berlin eine Fünf-Satz-Niederlage (25:17, 18:25, 25:20, 23:23, 23:25) kassierten. Zwei Matchbälle bei 14:12-Führung und weitere fünf im Verlauf des fünften Satzes reichten den Niederbayern nicht zum Erfolg. Bei 25:23 für die Berlinerinnen war der bislang höchste Tiebreak der Saison beendet. Den fünften Matchball verwandelte Chantal Laboureur. Die jungen VCO-Spielerinnen hatten schon mit Satzgewinnen gegen Schwerin und Dresden aufhorchen lassen, nun reichte es zum ersten Sieg. Vielleicht waren die Vilsbiburgerinnen in Gedanken schon zu sehr bei ihrem Europapokal-Auftritt, der am Donnerstag auf das Raben-Team wartet. In der zweiten Runde des CEV-Pokals gastiert der Deutsche Meister am 6. November (Spielbeginn 20.30 Uhr) bei Asterix Kieldrecht in Belgien.

Mit 2:3-Sätzen haben das Allgäu Team Sonthofen (gegen den 1. VC Wiesbaden) und die Fighting Kangaroos Chemnitz (gegen den Köpenicker SC Berlin) ihre Heimspiele verloren. Sonthofen vergab im fünften Satz eine 10:4-Führung, Chemnitz bei 15:14 im letzten Durchgang einen Matchball. Beide warten weiter auf den ersten Sieg.

Über den durfte sich dagegen der Aufsteiger Allianz Volley freuen. Gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen wurde es beim 3:0 (25:18, 25:16, 29:27) nur im dritten Satz wirklich eng.

(DVL)