Bundesliga (F): Die Entscheidung rückt näher
Als Klaus-Peter Jung-Kronseder in einer Satzpause während des Gipfeltreffens am Montag in Dresden zwischen dem DSV und den Roten Raben Vilsbiburg gefragt wurde, ob der Ausgang dieses Spiels entscheidend für die Meisterschaft sei, hatte der Raben-Manager eine Theorie parat: „Ich habe mich vorher mit DSC-Manager Klaus Kaiser unterhalten und wir sind uns einig”, sagte Jung-Kronseder dem Sportdigital-TV-Reporter Dirk Berscheidt, „wenn ein Team das Spiel heute und das Rückspiel am Freitag bei uns gewinnt, wird es auch Meister.” Stünde es aber nach den beiden Duellen Unentschieden, „dann bleibt es bis zum letzten Spieltag ein offenes Rennen”.
Am Montag gewannen die Vilsbiburgerinnen beim Titelverteidiger mit 3:2 (20:25, 25:19, 25:23, 22:25, 16:14) und haben nun in der Tabelle vor den Sächsinnen ein Polster von vier Punkten. Am Freitag kommt es nun zum Rückspiel in der Vilstalhalle und damit auch zum ersten Rückrunden-Spieltag der Meisterrunde. Gewinnen die Roten Raben haben sie sechs Punkte Vorsprung bei dann noch vier ausstehenden Spielen. Bereits am Sonntag können im Heimspiel gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen zwei weitere Punkte dazu kommen, während Dresden vor der schweren Auswärtsaufgabe beim VfB Suhl steht (live auf sportdigital.tv und www.dvl.tv).
Doch erst einmal gilt das Augenmerk dem Schlagerspiel am Freitag und dessen Ausgang ist nach dem Montags-Duell kaum vorhersehbar. Dresden hatte vor über 3000 Zuschauern im Tiebreak bereits klar die Nase von (10:5) und sogar einen Matchball (14:13). Aber das Vilsbiburger Team behielt die Nerven und siegte in dieser dramatischen Partie mit 16:14.
In den weiteren Partien des sechsten und siebten Meisterrunden-Spieltages trifft am Freitag Leverkusen auf den Schweriner SC und der VfB Suhl auf den 1. VC Wiesbaden. Am Sonntag spielen zudem Wiesbaden und Schwerin gegeneinander.
Die Play-down-Runde wird an diesem Wochenende mit den letzten vier Spielen abgeschlossen. Der USC Münster erwartet NA.Hamburg und muss am Sonntag zum TSV Sonthofen. Der Köpenicker SC hat Heimrecht gegen Sonthofen und tritt am Sonntag zum letzten Spiel bei NA.Hamburg am. Wegen der Aufstockung der Liga für die Saison 2008/2009 von zwölf auf vierzehn Klubs gibt es in dieser Spielzeit keinen Absteiger.
(DVL)