Beach-EM Hamburg (F/M): 57.000 feierten vier Tage lang eine EM-Party
Zürich/Hamburg - Die Party ist vorbei, die Abbauarbeiten vor dem Hamburger Rathaus und an der Großen Elbstraße laufen noch - Zeit für eine Bilanz nach dem NESTEA European Championship Final in Hamburg. 57.000 Zuschauer haben vier Tage lang ein tolles Fest gefeiert. Die Wettergötter spielten, von wirklich kurzzeitigen Unterbrechungen mal abgesehen, auch hervorragend mit, so dass von den fünf Courts wunderbare Bilder übertragen werden konnten. Neben den wichtigsten nationalen TV-Sendern wie ARD, ZDF, SAT 1, RTL, NDR, N 24 und Hamburg 1 wurden die Highlights der Europameisterschaften auch von Fernsehstationen in Griechenland, Portugal, Schweden, Großbritannien, Ungarn, Norwegen, Finland, Polen, Tschechien und Estland übertragen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, unterstreicht aber die Bedeutung der Veranstaltung. Mehr als hundert akkreditierte Medienvertreter sprechen ebenfalls für ein attraktives Event. Turnierdirektor Siegbert Brutschin sagte: "Es war eine Topsache, auch wenn es organisatorisch mit dem großen Teilnehmerfeld und den zwei Spielorten bis über die Belastungsgrenze ging. Das ist nur mit einem erfahrenen und eingespielten Team zu meistern, dass wir bei GSM haben." Global Sports Marketing ist die Züricher Agentur, die die ranghöchste europäische Turnierserie bereits im sechsten Jahr erfolgreich vermarktet und organisiert.
Für eine tolle Bilanz spielen natürlich auch die Leistung der besten europäischen Beachvolleyball-Duos eine Rolle. Jeweils 32 Männer- und Frauen-Teams waren am Start und darunter waren viele, die in der Weltrangliste weit oben stehen und bei den Olympischen Spielen in Peking im August zu den Medaillenkandidaten gehören. Europameister bei den Frauen wurden die Lokalmatadorinnen Sara Goller und Laura Ludwig, die am Samstag das Finale gegen die Norwegerinnen Nila-Ann Hakedal und Ingrid Toerlen in zwei Sätzen gewannen. 24 Stunden später träumten die deutschen Fans von einer weiteren Goldmedaille. Doch im Endspiel der Männer setzten sich die Niederländer Rainder Nummerdor und Richard Schuil gegen die Berliner Kay Matysik und Stefan Uhmann mit 2:0 durch. Bronze holten sich bei den Frauen Susanne Glesnes und Kathrine Maaseide (Norwegen) sowie Dmitrji Barsouk und Igor Kolodinsky (Russland) bei den Männern. Mit Nummerdor/Schuil und Goller/Ludwig standen die beiden Teams ganz oben auf dem Treppchen und durften sich über jeweils 20.000 Euro Preisgeld und 800 Ranglistenpunkte freuen, die im letzten Jahr im spanischen Valencia noch die EM-Finals verloren hatten.
Freude herrschte aber auch bei den Verlierern der Hamburger Endspiele. Kay Matysik war trotz der Niederlage überrascht: "Das ist unglaublich. Wir wussten, dass wir versuchen müssen, das Publikum auf unsere Seite zu ziehen, um uns die nötige Kraft zu holen. Das ist uns gelungen, auch wenn es nicht zum Sieg gereicht hat." Matysik/Uhmann bleiben nach der EM weiterhin die Führenden in der europäischen Rangliste. Nummerdor/Schuil haben sich durch den EM-Titel in Hamburg auf Platz zwei vorgespielt. Bei den Frauen haben Goller/Ludwig die Nase vorn vor den Norwegerinnen Hakedal/Toerlen.
Wegen der Olympischen Spiele in Peking legt die NESTEA European Championship Tour nun eine Pause ein. Im September geht es weiter mit den letzten beiden Tourstopps. Vom 11. bis zum 14. September findet das English Masters in Blackpool statt. Den Abschluss bildet das Season Masters Final vom 19. bis zum 21. September im russischen Sotschi.
Einen neuen Service können die Fans seit dem Spanish Masters auf Gran Canaria genießen: LAOLA1.tv - das Sport-TV im Netz - zeigt Bilder des NESTEA European Championship Tour Blackpool als kostenlosen Video-LIVE-Stream im Internet auf www.laola1.tv.
Beachvolleyball-Fans kommen auch bei bwin voll auf ihre Kosten. Verfolgen Sie kostenlos jeden Matchtag auch bei der NESTEA European Championship Tour per Live-Video auf www.bwin.com. Zusätzlich bieten zahlreiche Live-Wetten zu jedem Spiel Spannung und Unterhaltung auch abseits des Spielfeldes.
(GSM)