U20-/U21-WM-Qualifikation: DVV-Juniorinnen gewinnen 3:2 gegen Russland - Junioren 3:1 gegen Rumänien!

U20-/U21-WM-Qualifikation: DVV-Juniorinnen gewinnen 3:2 gegen Russland - Junioren 3:1 gegen Rumänien!

Die deutschen Juniorinnen träumen von der WM-Endrunde in Thailand. Dazu haben sie allen Grund, denn nach dem 3:2-Sieg (25-22, 23-25, 25-19, 27-29, 15-11) über Gastgeber Russland ist die Mannschaft von Bundestrainer Dirk Groß nur noch einen Sieg von der Teilnahme entfernt. Gelingt am Sonntag, 27. Mai, ein Erfolg über Belarus ist die Mannschaft qualifiziert. Am 26. Mai hat die Mannschaft Ruhetag und kann sich in Ruhe das Duell Belarus – Russland ansehen.

Die DVV-Junioren haben am dritten Spieltag ihrer WM-Qualifikation in Maribor/Slowenien endlich ihr erstes Erfolgserlebnis gefeiert: Gegen Rumänien gewann die Mannschaft von Bundestrainer Manfred Steinbeißer mit 3:1 (25-17, 23-25, 25-22, 25-18). Nach den beiden 0:3-Niederlagen zum Auftakt gegen Montenegro und Belarus tat der Sieg der deutschen Mannschaft gut. Nun warten allerdings noch die dicksten Brocken mit Serbien und Slowenien.

U20-WM-Qualifikation: Deutsche Mädels schaffen die Sensation - 3:2-Sieg über Gastgeber Russland!!!

Die deutsche Juniorinnen-Nationalmannschaft hat die Tür zur Weltmeisterschaft in Thailand ganz weit aufgestossen. Gegen Gastgeber und Topfavorit Russland gewann das Team von Bundestrainer Dirk Groß sensationell mit 3:2 (25:22, 23:25, 25:19, 25:27, 15:11). Am Sonntag (13 Uhr, MESZ) wartet jetzt ein echtes Endspiel gegen Weißrussland. Mit einem Sieg sind die deutschen Damen sicher für die Endrunde qualifiziert.

Die deutsche Mannschaft begann wieder mit Denise Hanke (Zuspiel), Sandra Gutsche, Berit Kauffeldt (Mitte), Sandra Sell, Karla Borger (Annahme/Außen), Michaela Sabrowske (Diagonal) und Donata Huebert (Libera). Schnell zeichnete sich ab, dass es zum erwarteten Duell zweier Volleyballsysteme kommen sollte. Denise Hanke machte auf deutscher Seite das Spiel möglichst schnell, während die Russinnen mit hohen Zuspielen auf die Qualitäten ihrer langen Außenangreiferinnen vertrauten.

Nach einem Traumstart im ersten Satz konnte sich das deutsche Teams schnell von den Gastgeberinnen lösen. Immer wieder waren auch Berit Kauffeldt und Sandra Gutsche mit Angriffen über die Mitte erfolgreich und konnten ihre Außenangreiferinnen so entlasten. Die Russinnen antworteten wütend und schafften den Satzausgleich, bevor die deutschen Nachwuchshoffnungen wieder den dritten Durchgang zu ihren Gunsten wenden konnten.

Darauf wurde es ganz eng. Nach dem 27:29 im vierten Durchgang hätten wohl nur noch die kühnsten Optimisten einen Pfifferling auf das deutsche Team gegeben. Bei eigenem Matchball waren die deutschen Damen schon haarscharf dran, das Spiel für sich zu entscheiden. Aber das junge Team steckte auch diesen Nackenschlag locker weg. Die entscheidenden Momente im Tiebreak sollte Sandra Sell mit drei entschärften Schmetterbällen der russischen Außenangreiferin über den deutschen Doppelblock einleiten. Karla Borger nutzte diese Chancen postwendend, um die deutschen Farben auf die Siegerstrasse zu führen.

"Einfach nur saugeil", fand es Leverkusenerin, die aus einer überragenden Mannschaftsleistung noch einmal heraus stach. Egal wie kniffelig die Ausgangssituation war, sie hatte stets die passende Antwort parat und trieb auch ihre Mitstreiterinnen zur besten Leistung im Turnier nach vorne.

"Wenn man nur die Entwicklung unserer Spielerinnen in diesem Turnier sieht, hat sich schon allein deshalb die Reise nach Moskau gelohnt", so ein von seiner Mannschaft begeisterter Bundestrainer Groß. "Jetzt wollen wir auch den letzten Schritt noch machen." Aber auch er weiß, dass dieser mindestens noch einmal genauso schwer wird. Die Weißrussinnen konnten ebenfalls mit schnellem Power-Volleyball glänzen und werden den Sieg nicht kampflos herschenken. Nach einer Leistung wie heute darf man sich dennoch verhalten optimistisch auf das große Endspiel am Sonntag freuen.

(Martin Wendler)