U-18-WM in Mexiko (w): Gastgeber kann kommen!
Vor allem der Glaube an die eigenen Stärken ist nach dem klaren Erfolg gegen die hoch eingeschätzten Amerikanerinnen voll und ganz zurückgekehrt. Coach Tietböhl hat das Video vom Spiel bereits unter die Lupe genommen und ist zu der Erkenntnis gelangt: „Das war definitiv unsere beste Partie bei dieser WM. Mit so einer Leistung sind wir im April Europameister geworden!“
Hatten Trainer und Team vor dem USA-Spiel noch kleine Bedenken, dass die erwarteten 4000 Zuschauer die WM-Arena von Mexicali zu einem Hexenkessel machen, der dem DVV-Sechser viel Druck auferlegen würde, ist jetzt klar: Alle im deutschen Lager freuen sich auf diesen Vergleich, freuen sich, vor einer solchen Kulisse Volleyball spielen zu dürfen. „Auch, weil wir gesehen haben, dass auf uns ein faires Publikum wartet“, sagt Tietböhl, der mit seinen Akteurinnen am Sonntagabend noch das Match zwischen Mexiko und Peru (3:1 für die Gastgeber) beobachtete – auch um die Mädchen an die Kulisse zu gewöhnen. Außerdem: „Wir wissen jetzt, dass wir mit einem Sieg gegen die Mexikanerinnen nun um die Plätze neun bis zwölf spielen werden.“ Das war ja auch das erklärte Ziel, nachdem man in der Vorrundengruppe auf Platz drei gelandet war.
Wieder verlangt Tietböhl eine hoch konzentrierte Leistung von seinen Spielerinnen. „Mexiko hat das erste Spiel gewonnen und wird versuchen, seine Chance zu nutzen. Auch die wären mit zwei Siegen in der Runde um einen einstelligen WM-Platz“, weiß Tietböhl. Die Stärken der Mittelamerikanerinnen liegen vor allem im Aufschlag – und in der Rückendeckung durch ihre Fans. „Wir werden wieder voll gefordert sein“, ahnt der Coach.
Zwischenrunde Gruppe G:
So., 5.8.: Deutschland – USA 3:0
Mo., 6.8.: Deutschland – Mexiko (20 Uhr)
Di., 7.8.: Deutschland – Peru (18 Uhr)
Alle Angaben Ortszeit, Deutschland plus neun Stunden
Quelle: Lutz Hackmann