Jugend-EM (m): Tag der Eröffnung: Ungeduld beim DVV-Team wächst!

Jugend-EM (m): Tag der Eröffnung: Ungeduld beim DVV-Team wächst! Die deutsche Mannschaft beobachtete das Spiel zwischen Serbien und der Türkei (3:1) interessiert.

Der erste Wettkampftag in Wien und in Krems sah acht Mannschaften aus den 12 teilnehmenden Mannschaften in Aktion – die deutsche Nationalmannschaft muss sich noch bis zum heutigen Donnerstag (15.15 Uhr gegen die Türkei) gedulden. Nach einem Training am Mittag begab sich die Mannschaft nach dem Essen am Nachmittag zur Eröffnung des Turniers und nutzte die Gelegenheit, die Gruppengegner (Türkei, Serbien) im Auftaktspiel in Wien zu beobachten.

Im Training zuvor hatte Bundestrainer Stewart Bernard die Akteure noch einmal hart ran genommen. Schwerpunkt war Spielaufbau nach Aufschlag sowie Aufschlagserien auf die Annahme. Zum Abschluss gab es dann noch „Spielchen“ nach denen die Verlierer „zur Strafe“ Liegestütze zu absolvieren hatten – bei bester Laune allerdings.
Co-Trainern Nina Sawatzki zeigte sich zufrieden mit der Vorstellung des Teams. „Die Jungens trainieren gut und sind fit. Auch die Stimmung ist in Ordnung, sodass man zufrieden sein muss. Aber der Wettkampf ist oft eine andere Angelegenheit – aber wir bleiben optimistisch und müssen noch ein wenig Geduld haben bis morgen.“

Markus Steuerwald, der kürzlich mit dem VfB Friedrichshafen die Champions League gewann, zeigte sich bei der Beobachtung des 1. Spieles Türkei-Serbien gelassen. Den Rollenwechsel vom Libero in Friedrichshafen auf die Außenangreifer-Annahme-Position in der Nationalmannschaft hat er gut verkraftet: „Es wird von Training zu Training besser. Leider habe ich ja die Vorbereitung in Italien und Polen nicht mitmachen können, aber die Position kenne ich ja von früher.“
Auch der Reisestress mit Friedrichshafen in der Bundesliga und Champions League hat den 18-jährigen nicht allzu sehr mitgenommen: „Man gewöhnt sich dran.“

Zu den Perspektiven der deutschen Mannschaft äußert sich Steuerwald wie folgt: „Die Chancen auf einen der vorderen Plätze sind da. Es wird natürlich nicht leicht, aber wenn wir als Mannschaft auftreten und jeder für jeden kämpft sollte doch was zu machen sein.“

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