International: Bergmann und Kröger mit Niederlage, Wiebel gleicht aus, Hübner raus - Lehmann vor Meisterschaft!
Siege und Niederlagen pflasterten am vergangenen Wochenende erneut den Weg der deutschen Profis im Ausland. Gleich vier deutsche Akteure stehen mit ihren Klubs bereits im Finale und haben dort beste Aussichten, die Meisterschaft zu erringen.
Am dichtesten vor dem Gewinn der Meisterschaft steht Grit Lehmann mit ihrem belgischen Verein Tongeren: Lehmann gewann in der „Best of Five“-Serie die beiden Auftaktpartien jeweils nach fünf Sätzen und hat nun mehrere Matchbälle. Für die gebürtige Berlinerin wäre es nach drei vergeblichen Finalteilnahmen die erste Meisterschaft in Belgien.
Ebenfalls das Ziel, belgischer Meister zu werden, hat Georg Wiebel. Der Kapitän von Maaseik glich mit seiner Mannschaft in der Finalserie gegen Roeselare aus. Nachdem das erste Finale mit 1:3 verloren ging, revanchierte sich Maaseik im Heimspiel mit einem deutlichen 3:0 (25-19, 25-15, 25-21).
Dagegen mussten Ralph Bergmann und Thomas Kröger, in Diensten der hotVolleys Wien, im Finale um die österreichische Meisterschaft den Ausgleich hinnehmen. Gegen Tirol setzte es eine 2:3-Niederlage (25-18, 16-25, 19-25, 28-26, 13-15), in der „Best of Seven“-Serie steht es somit 1:1.
Vom Titel verabschieden, musste sich Stefan Hübner mit seinem italienischen Verein Trento. Trotz abermals guter Leistung und sechs Blockpunkten verloren Trento das entscheidende Spiel im Viertelfinale gegen Cuneo mit 2:3 (29-31, 25-22, 13-25, 25-22, 12-15). Alle drei Partien gingen über fünf Sätze, am Ende hatte der Normalrunden-Tabellenführer das glücklichere Ende auf seiner Seite. Im Halbfinale steht mit Christian Dünnes (Piacenza) somit nur ein deutscher Spieler. Piacenza trifft auf Cuneo, im zweiten Semifinale spielen Treviso – Rom gegeneinander.