Hauptrunde Grand-Slam in Klagenfurt (m/w): Die ersten Poolergebnisse
Pohl/Rau haben neben den starken Chinesinnen Xue/Zhang Xi noch die hinter ihnen gesetzten Kubanerinnen Esteves Ribalta/M. Crespo, sowie die Russinnen Uryadova/Shiryaeva. Das erste Spiel gegen die Kubanerinnen begann verheißungsvoll mit der Satzführung, bevor sich Unkonzentriertheiten einschlichen und Pohl/Rau letztlich das Spiel mit 1:2 knapp verloren geben mussten. Beim Spiel gegen die Russinnen machten sie es nicht weniger spannend, konnten dieses Mal aber ihre ganze Routine ausspielen und das Match im dritten Satz für sich entscheiden.
Das Überraschungsduo der Saison, Goller/Ludwig haben mit den an Platz 2 gesetzten Chinesinnen Tian Jia/Wang ein schweres Los, dazu gesellen sich die Niederländerinnen Kadijk R./Mooren und die Belgierinnen Van Breedam/Mouha. Gleich um 9 Uhr mussten Goller/Ludwig gegen die Niederländerinnen antreten – nicht ganz die Zeit der jungen Deutschen. „Ein typisches erstes Spiel früh morgens“ kommentierte auch Laura Ludwig nach dem vollbrachten 2:1 Sieg (24:26, 21:17, 15:13) die Begegnung. Gegen die Belgierinnen waren die Deutschen hoch konzentriert und der 2:0-Sieg war letztlich nie in Gefahr (21-15, 21:18).
Brink-Abeler/Jurich haben von den drei Teams die nominell schwächste Gruppe erwischt und messen sich mit den Amerikanerinnen Branagh/Youngs, den Kubanerinnen Fernandez Grasset/Larrea Peraza und dem Team aus Italien Gattelli/Perrotta. Der Donnerstag ist bisher nicht der Tag von Rieke und Hella. Sowohl gegen Kuba als auch gegen Italien mussten die beiden eine knappen 1:2 Niederlage hinnehmen.
Im Turnier der Herren gibt es den „Deutschen Pool P“ mit Brink/Dieckmann und Matysik/Uhmann, die sich mit den Österreichern Gosch/Horst und den Kanadiern Heese/Cadieux auseinandersetzen müssen. Um 17 Uhr treffen die Deutschen Duos aufeinander.
Der Pool von Klemperer/Koreng wird ergänzt von den Brasilianern Franco/Cunha, den Niederländern De Gruijter/Ronnes und den Franzosen Deulofeu/Salvetti. Beim Spiel gegen die Niederländer dominierten David und Eric von Beginn an und ließen den Gegnern beim 21:16 und 21:10 keinerlei Chance.
Ein hartes Los haben Reckermann/Urbatzka mit den Olympiasiegern Emanuel/Ricardo, den Niederländern Schuil/Nummerdor und den Österreichern Huber/Bläuel gezogen. Das Auftaktspiel gegen die Niederländer ging im ersten Satz an den Deutschen vorbei (12:21), im zweiten Durchgang konnten sie deutlich mehr entgegen setzten, mussten sich aber nach hart umkämpften Ballwechseln schließlich mit 24:26 beugen.