Grand-Slam in Klagenfurt (m): Reckermann/Urbatzka und Klemperer/Koreng weiter, Brink/Dieckmann 9.

Grand-Slam in Klagenfurt (m): Reckermann/Urbatzka und Klemperer/Koreng weiter, Brink/Dieckmann 9.

Klemperer/Koreng hatten gegen die Spanier Herrera/Mesa wenig Mühe und siegten klar mit 2:0 (21:18, 21:14). Unbeeindruckt von den vier Assen der Spanier im ersten Satz spielten die Deutschen in der entscheidenden Phase ihre sideouts sehr solide. Gute Blocks von Koreng erleichterten Klemperer das Abwehrspiel. Im zweiten Satz war der Widerstand von Herrera/Mesa gebrochen. Durch diverse Angriffsfehler der Spanier konnten sich die Deutschen beim 13:9 erstmals einen Vierpunkte Vorsprung erarbeiten. Koreng setzte dem Spiel beim ersten Matchball zum 21:14 per Block ein Ende. Im Viertelfinale bekommen es Klemperer/Koreng mit den Brasilianern Harley/Pedro zu tun.

Ein ganz hartes Stück Arbeit mussten Reckermann/Urbatzka gegen Amore/Bizzotta aus Italien erledigen. Mit 2:1 (18:21, 21:13, 15:13) gewannen Jonas und Mischa das umkämpfte Match. Die Italiener erarbeiteten sich im ersten Satz immer wieder eine kleine Führung und spielten ungeheuer druckvoll. Den zweiten Durchgang konnten sie nach dieser starken Leistung bis zum 7:7 offen halten, ehe Reckermann/Urbatzka richtig in Fahrt kamen und besonders Jonas Reckermann Punkt um Punkt sammelte.
Der entscheidende dritte Satz begann denkbar schlecht für die Deutschen, die einen schnellen 1:5-Rückstand hinnehmen mussten. Urbatzka besorgte mit einem Cut-Shot zum 10:9 die erste Führung. Reckermann machte das gute Teamwork perfekt und holte sich die letzten beiden Punkte des Satzes mit guten Blocks zum 15:13 Endergebnis. In der nächsten Runde treffen die Deutschen auf Schuil/Nummerdor.

Brink/Dieckmann sahen sich mit den ehemaligen Hallennationalspielern aus den Niederlanden, Schuil/Nummerdor, konfrontiert. Im ersten Satz fanden die Deutschen kein Mittel. Neun Fehler der Deutschen und enorm druckvolles Spiel ihrer Gegner sorgten für ein 8:21 Ergebnis nach 15 Minuten. Bis zum 6:11 in Satz 2 sah es nach einem ganz schnellen Ende aus. Brink/Dieckmann gaben nicht auf und konnten mit dem Punkt zum 19:19 wieder den Ausgleich herstellen. Die Freude währt kurz. Nummerdor holte mit einem harten Angriff das Aufschlagsrecht für seinen Partner, der mit einem Netzrollerass das Spiel beendete. Brink/Dieckmann erreichen den neunten Platz, erhalten 8.000 Dollar und 320 Weltranglistenpunkte.