European Beach Tour Hamburg (F/M): Traumhafte Perspektiven in Hamburg!
Hamburg - Hamburg ist eine Stadt des Wassers. Wo immer man sich in der nach Berlin zweitgrößten deutschen Metropole bewegt, trifft man schnell auf Brücken, Kanäle, Ufer, Strände oder Schiffe. Eine solche Umgebung erscheint wie geschaffen für ein hochkarätiges Beach Volleyball-Event. Genauso sieht es Hinnerk Femerling, Operations Director bei der in Zürich ansässigen Agentur Global Sports Marketing, die die NESTEA European Championship Tour organisiert und vermarktet. „Wer diese Stadt nicht in sein Herz schließt, ist selbst schuld“, sagt der Tourdirektor. Dazu kommt die enorme Begeisterung der Menschen in dieser Stadt, die eine besondere Affinität für alle Sportarten entwickeln, die mit Sonne, Strand und Meer zu tun haben: „Wir könnten in Hamburg überall spielen“, sagt Femerling, „die Tribünen wären immer voll und es würde eine super Stimmung herrschen.“
Trotz dieser traumhaften Perspektiven haben es sich die Macher der ranghöchsten europäischen Turnierserie nicht nehmen lassen, sich den attraktivsten aller möglichen Spielorte auszusuchen. Wenn sich Europas Topteams von Donnerstag bis Sonntag in Hamburg versammeln, wird auf dem historischen Rathausmarkt aufgeschlagen. Hamburgs gute Stube als Heimstätte für die Beach Volleyballer, da gerät Femerling regelrecht ins Schwärmen: „Wenn du hier stehst und hast das herrliche Rathaus vor dir sowie die Alster in deinem Rücken, dann kannst du nicht anders als begeistert sein.“
Zum zweiten Mal macht die NESTEA European Championship Tour in der Freien und Hansestadt Hamburg Station, bei der Premiere im vergangenen Jahr waren Zuschauer, Athleten und Veranstalter begeistert von der Atmosphäre und den sportlichen Leistungen. Gespielt wird um 100.000 Euro Preisgeld, eine Summe, die im kommenden Jahr verdoppelt wird. Dann geht es in Hamburg beim NESTEA European Championship Final nicht nur um den Titel eines Europameisters, sondern auch um heiß begehrte Qualifikationspunkte für die Olympischen Spiele in Peking.
Bei der Premiere in Hamburg im vergangenen Jahr ließen sich die deutschen Teams von der Heimatmosphäre zu einem Doppelsieg inspirieren: Bei den Männern gewannen die späteren Europameister Julius Brink und Christoph Dieckmann, bei den Frauen standen Stephanie Pohl und Okka Rau ganz oben auf dem Treppchen.
Auch in diesem Jahr gehören die Duos aus dem Lande der Gastgeber wieder zum engsten Favoritenkreis. Im Feld der Frauen rechnen sich Katrin Holtwick und Ilka Semmler einiges aus. Die beiden Youngster fahren mit der Empfehlung ihres Sensationssieges beim Russian Masters nach Hamburg. Nachdem es den Aufsteigern dieser Saison gelungen ist, die Europameisterinnen Shiryaeva/Uryadova bei deren Heimspiel zu bezwingen, werden sie in Hamburg natürlich erst recht hoch gehandelt.
Gesteigerte Ambitionen hegen auch David Klemperer und Eric Koreng. Obwohl das Team aufgrund der Erkrankung von Klemperers etatmäßigen Partner Kjell Schneider erst wenige Tage vor Saisonbeginn ad hoc zusammengestellt wurde, schlug es sich bislang mit beachtlichen Resultaten: Platz drei und vier beim Austrian Masters und beim Russian Masters, das sind Visitenkarten, die sich sehen lassen können. Nun soll in Hamburg der dritte Halbfinaleinzug in Folge gelingen.
Auch beim Kampf um den smart European Ranking Leader haben sich Klemperer/Koreng in eine gute Ausgangsposition geschmettert. Das schwarze Trikot der Führenden gebührt zwar Brink/Dieckmann (1’200 Punkte), doch hinter den Esten Kais/Vesik (1'020 Punkte) haben sich die Deutschen mit 900 Zählern in Lauerstellung begeben. Noch enger geht es bei den Frauen zu: Hier teilt sich mit Hajeckova/Novotna (Tschechien), Claasen/Röder (Deutschland) und Shiryaeva/Uryadova (Russland) ein punktegleiches Trio die Führung. Hinter den glorreichen drei, die bislang 780 Punkte gesammelt haben, warten Holtwick/Semmler auf ihre Chance. Schließlich haben sie bereits 720 Zähler und können ohne weiteres ganz nach vorn kommen. Der Anreiz ist enorm, schließlich werden die beiden Siegerteams am Ende der Saison mit jeweils zwei smart fortwo Fahrzeugen des Tour Main Partners belohnt.
(GSM)