Europapokal (M): Berlin und Haching siegreich

Europapokal (M): Berlin und Haching siegreich

Drei Siege und nur eine Niederlage – die Bilanz der Männer-Klubs in den Europapokal-Wettbewerben in dieser Woche kann sich sehen lassen. Nach dem überzeugenden 3:0 des VfB Friedrichshafen am Mittwoch in der Champions League gegen Olympiakos Piräus, feierten auch der SCC Berlin (3:1 gegen Orion Doetinchem/Niederlande) und Generali Haching (3:1 gegen Aich/Dob aus Österreich) in der 2. Runde des Challenge Cups Erfolge.

Nur Vizemeister evivo Düren patzte bei seiner ersten Aufgabe im CEV-Pokal. Im Heimspiel gegen das polnische Klasse-Team aus Czestochowa gab es beim 0:3 (19:25, 21:25, 21:25) für die Dürener nichts zu holen. „Sie waren einfach in vielen Belangen besser”, sagte Dürens Libero Till Lieber.

In Berlin hatte der SCC mit Orion Doetinchem als Gegner nicht nur eine harte Nuss zu knacken, sondern haderte auch mit den Verletzungssorgen in den eigenen Reihen. Zuletzt war auch noch der serbische Zugang Milan Vasic ausgefallen. „Ohne Diagonalangreifer kann man im Europapokal nicht so einfach gewinnen”, sagte SCC-Coach Michael Warm. Trotzdem reichte es zu einem 3:1 (25:20, 25:23, 27:29, 25:22). „Die Holländer haben uns alles abverlangt”, sagte Warm, der weiß, dass sein Team beim Rückspiel in einer Woche noch einmal alles geben muss. „Das wird eine ganz harte Nummer.”

Nicht anders sieht es Mihai Paduretu, Trainer von Generali Haching. Das 3:1 (25:17, 25:21, 23:25, 25:18) ist nicht mehr als die halbe Miete. „Es ist alles offen, wir müssen das Rückspiel auch gewinnen”, sagt Paduretu. Denn im Challenge Cup und auch im CEV-Pokal gilt die Regel, dass Hin- und Rückspiel gewonnen werden müssen, um die nächste Runde zu erreichen. Haben beide Teams jeweils ein Spiel gewonnen, gibt es am Ort des Rückspiels den ungeliebten „golden set”, der bei 15 endet. „Der Verlust des
dritten Satzes hat uns gezeigt”, so Paduretu, „dass die Österreicher auch Volleyball spielen können.” Alle Rückspiele von Düren, Berlin und Haching finden am Samstag, 27. Oktober, statt.

(DVL)