Europapokal (M): Berlin, Düren und Haching im Einsatz
Wer kommt weiter? Wer löst die Auswärts-Aufgabe mit Bravour, und sei es über den Umweg des ungeliebten “golden set”? Auch am letzten Oktober-Wochenende gilt das Augenmerk den harten Aufgaben, die drei Klubs der Volleyball-Bundesliga auf internationalem Parkett zu lösen haben.
Im CEV-Cup droht Vizemeister evivo Düren nach dem 0:3 im Hinspiel gegen Czestochowa (Polen) das frühe Aus, während Generali Haching und der SCC Berlin mit einem Sieg auf dem Konto zu ihren Rückspielen in der Runde der besten 32 im Challenge Cup fahren. Am vergangenen Sonntag hatten beide mit 3:1 (Haching gegen Aich/Dob aus Österreich, Berlin gegen Orion Doetinchem aus den Niederlanden) gewonnen. Beide Teams müssen aber im Rückspiel noch einmal gewinnen. Verlieren sie, gibt es an Ort und Stelle den “golden set”, der bei 15 endet. Wer gewinnt, steht in der nächsten Runde. Doch keiner mag den “goldenen Satz”. Berlins Mittelblocker Felix Fischer hält ihn “einfach für Blödsinn” und Doetinchems Coach Hansma Henk findet ihn “gegenüber dem früheren Modus unfairer.”
(DVL)