EM in Russland (M): Schwitzen und Genießen

EM in Russland (M): Schwitzen und Genießen Ein typisches Bild in St. Petersburg: viel Wasser und schoene Bauten. Im Hintergrund die „Erlöser-Blut-Kirche“.

Der erste 24-Stunden-Tag in St. Petersburg brachte für die Delegationsmitglieder des deutschen Teams unterschiedliche Erlebnisse: Die Spieler schwitzten zweimal, zum einen bei einer Krafttrainingseinheit am Vormittag und bei der ersten Balleinheit auf russischem Boden am Nachmittag. Dagegen genossen Mannschaftsarzt Dr. Stephan Temme und Delegationsjournalist Thilo von Hagen die Sehenswürdigkeiten der zweitgrößten russischen Stadt.

Um die müden Muskeln wieder etwas auf Vordermann zu bringen, schickte Bundestrainer Stelian Moculescu seine Spieler für ca. 45 Minuten in den Kraftraum des Hotels. Moculescu selbst und Co-Trainer Stewart Bernard sprachen in dieser Zeit mit den Spielbeobachtern Dr. Bernd Zimmermann und Steffen Busse die Vorgehensweise der nächsten Tage ab.

Temme und von Hagen nutzten die günstige spielfreie Gelegenheit und machten sich mit den Guides Eugen und Olga auf den Weg in die Stadt. Während die Busfahrt im dichten St. Petersburger Verkehr etwas von einem Abenteuer hatte, waren die beiden Touristen von den Sehenswürdigkeiten der 5-Millionen-Metropole begeistert: Ob Eremitage (im Reiseführer steht: „Man sagt, dass, würde man vor jedem ausgestellten Kunstwerk nur eine Minute verweilen, 100 Jahre bräuchte, um alles zu sehen.“), der Fluss Neva mit den wunderschönen alten Häusern am Ufer oder die „Erlöser-Blut-Kirche“ am Griboedov-Kanal – bei strahlendem Sonnenschein erscheinte die Stadt Peter des Großen im schönsten Glanz.

Zudem lernte das DVV-Duo, welches das erste Mal St. Petersburg (und auch Russland) besuchte, wie übrigens der Moskauer Eugen auch (!), etwas über Sitten und Verhaltensweisen der Russen. Eugen wusste beispielsweise zu berichten, dass sich im russischen Sprachgebrauch so wichtige deutsche Wörter wie „Gastarbeiter“ und „“ durchgesetzt hätten.

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Foto DVV: Trinkpause im Training fuer Georg Grozer, Bjoern Andrae, Markus Steuerwald und Simon Tischer.

Am Nachmittag lernten die Spieler um Kapitän Frank Dehne zum ersten Mal die Wettkampf- und Trainingshalle „Yubileyni“ kennen. 90 Minuten ließen Moculescu und Bernard die Spieler in einer umfunktionierten Eislaufhalle laufen, springen und schlagen, anschließend ging es wieder per Bus ins Hotel (auf dem Hinweg 20, auf dem Rückweg 35 Minuten Fahrtzeit). Die Wettkampfhalle mit einem Fassungsvermögen von 6.500 Zuschauern machte einen guten, wenn auch historischen Eindruck. Nach dem Abendessen endete der Tag für die Spieler, Delegationsleiter Hartmut Giebels, Stelian Moculescu und Stephan Temme mussten noch in das obligatorische Technical Meeting.

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