DVV-Männer: Hübner optimistisch

DVV-Männer: Hübner optimistisch Stefan Hübner wird vor dem Spiel von Physiotherapeut Hans-Joseph Groth getapt.

Am 25. August war Stefan Hübner (Treviso/ITA) beim Vier-Nationen-Turnier in Leipzig beim Spiel gegen die Türkei auf dem Fuß des türkischen Zuspielers gelandet und umgeknickt. Erste Untersuchungen ergaben, dass der Knochen nicht beschädigt worden war. Sein Einsatz bei der EM war gefährdet. Beim ersten Vergleich gegen die Slowakei lief Hübner bereits wieder im Trikot auf und machte sich warm, wurde aber nicht eingesetzt. Im Interview äußert sich der Weltklasse-Mittelblocker zum aktuellen Stand.

Wie geht es dir aktuell, was macht der rechte Volleyballfuß der Nation?
Hübner: „Ich denke für die kurze Zeit, die nach der Verletzung vergangen ist, bin ich zufrieden. Natürlich noch nicht in der Form, dass ich wieder voll springen kann. Ich denke, es dauert noch zwei, drei Tage, bis das wieder passt.“

Was ist es jetzt exakt für eine Verletzung?
Hübner: „Die Bänder und Kapsel haben etwas abbekommen, es ist aber wohl nichts gerissen. Der Knochen hat sich sehr gut erholt. Wenn ich mich bewege, mache ich das normal, auch wenn ich noch nicht die volle Kraft aufbringe.“

Wie wirst du behandelt?
Hübner: „Auf verschiedenste Art und Weise: Mit manueller Therapie, ich habe eine Speziallampe aus China, mit der ich den Fuß bestrahle sowie mit homöopathischen Mitteln.“

Du bist bereits wieder am Springen, wann bist du wieder ins Training eingestiegen?
Hübner: „Beim heutigen Training bin ich wieder leicht angefangen. Das muss jetzt Tag für Tag gesteigert werden, es darf nichts überhastet werden. Mal sehen, wie es morgen aussieht. Wichtig ist, dass die Belastung für den Körper weiter da ist und ich nicht aus dem Rhythmus komme.“

Am 7. September ist euer EM-Auftaktspiel gegen Serbien. Mit Stefan Hübner in der Stammformation?
Hübner: „Ich hoffe doch.“

Die EM 2007