Bundesliga: Christian Pampel kehrt zurück nach Friedrichshafen!
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Nach vier Jahren in Italien schmettert Nationalspieler Christian Pampel in der kommenden Saison wieder für den VfB Friedrichshafen. Der 27-Jährige unterschrieb beim Champions-League-Sieger 2007 einen Vertrag für zwei Jahre.
Bereits seit Wochen brodelte die Gerüchteküche – nun ist es endlich offiziell: Nach vier Jahren kehrt Christian Pampel zum VfB Friedrichshafen zurück. Der Nationalspieler unterschrieb einen Vertrag für zwei Jahre und blickt seinem Engagement am Bodensee gut gelaunt entgegen. „Jedes Jahr habe ich gedacht: Es wäre doch schön, wieder in Friedrichshafen zu spielen“, sagte Pampel. „Jetzt hat es geklappt. Zum VfB zu wechseln, war für mich in diesem Jahr die beste Lösung. Ich denke, das wird eine schöne Saison.“
Auch auf Seiten des VfB freut man sich über die Rückkehr des 1,98 Meter langen Diagonalangreifers, der zwischen 1999 und 2003 mit Friedrichshafen je drei Mal DVV-Pokalsieger und Deutscher Meister wurde. „Es ist schön, einen Legionär zurückzuholen“, sagte Geschäftsführer Jürgen Hauke. „Das spricht für unseren Standort.“ Manager Stefan Mau sah das genauso. „Es ist mittlerweile zu einem unserer Markenzeichen geworden, dass die Spieler gerne wieder nach Friedrichshafen kommen“, sagte er. „Sie wissen, was sie hier haben.“
In den vergangenen vier Jahren sammelte Pampel in Italien reichlich Spiel- und Lebenserfahrung. 2003 wechselte er vom VfB zum Zweitligisten Loreto und machte seine Sache dort so gut, dass er in der folgenden Saison in der 1. Liga bei Vibo Valentia schmettern durfte. In den vergangenen beiden Spielzeiten ging der „Volleyballer des Jahres 2003“ für Padua ebenfalls in der 1. Liga auf Punktejagd. „Italien war eine klasse Erfahrung“, so Pampel. „Sowohl sportlich als auch persönlich habe ich viel gelernt.“
Für den Wechsel nach Friedrichshafen hat der 27-Jährige eine Vielzahl von Gründen. Ein wichtiger sind Freundin Barbara und der erste Nachwuchs, den beide Ende Oktober erwarten. „Wir wollen nicht, dass unser Kind in Japan oder Russland zur Welt kommt“, sagte Pampel und fügte hinzu: „Außerdem ist es einfach schön, zuhause zu sein.“ Zwei andere wichtige Gründe sind Trainer Stelian Moculescu, der den Angreifer bereits während seines ersten Engagements beim VfB und in der Nationalmannschaft intensiv förderte und formte, und die Herausforderung Champions League. Hier will Pampel auf jeden Fall die Vorrunde überstehen und liebäugelt sogar mit mehr: „Unsere Gruppe ist nicht die einfachste. Aber da kann man was machen.“ Äußerst präzise sind die Ziele, die er für die nationalen Wettbewerbe ins Visier nimmt. „Das Ziel ist, in Deutschland ohne Ausnahme alles zu gewinnen“, sagter er: „Für den VfB gehört es sich einfach zu sagen: Pokal, Meisterschaft und basta.“
(Kurth/VfB)