Beach World Tour 2007: Goller/Ludwig die Aufsteiger der Saison

Beach World Tour 2007: Goller/Ludwig die Aufsteiger der Saison Spielten eine herausragende Saison: Laura Ludwig (links) und Sara Goller.

Die Wahlen zum besten, größten, stärksten Sportler reizen seit jeher das Publikum und die Medien. Jeder will wissen, wer sind nun die Weltbesten in den Sportarten. Im Beach-Volleyball gibt es ebenfalls eine Umfrage am Ende einer jeden Saison. Die Spielerinnen und Spieler, die Trainer, die Schiedsrichter, die Offiziellen der World Tour, kurz: die Szene wählt in zahlreichen Kategorien die Top-Sportler der Saison.

Auch in diesem Jahr dominierten die Topstars des internationalen Circuit, die Olympiasieger Emanuel/Ricardo (BRA) bei den Männern und Walsh/May-Treanor (USA) bei den Frauen die Rankings, doch auch die deutchen Weltklasse-Beacher wurden berücksichtigt.

Vor allem der Auftritt von Sara Goller/Laura Ludwig hat etwas Bleibendes hinterlassen: Laura Ludwig wurde gemeinsam mit der Australierin Tamsin Barnett zur “am meist verbesserten Spielerin” gewählt. Kollegin Sara Goller nahm in diesem Ranking Platz drei ein - kein Wunder, dass Goller/Ludwig das Jahr als Weltranglisten-Siebte und als zweitbestes europäisches Duo (hinter den Griechinnen Karadassiou/Arvaniti) abschlossen. Im Preisgeld waren Goller/Ludwig gar das Maß der Dinge auf dem europäischen Kontinent mit einem Gewinn von 121.500 US Dollar.
Weitere Nennungen für deutsche Spielerinnen gab es in folgenden Kategorien: “Most inspirational” (Goller, Ludwig, Okka Rau), “beste Zuspielerin” (Goller, Ludwig), “beste Angreiferin” (Goller, Ludwig, Antje Röder), “fairste Sportlerin des Jahres” (Rau, Helke Claasen), “beste Abwehrspielerin (Rau, Ludwig) und “beste Blockerin” (Stephanie Pohl).

Bei den Männern konnte Mischa Urbatzka in der Kategorie “Aufsteiger des Jahres” einen beachtlichen 3. Platz holen, sein Partner Jonas Reckermann erreichte “Bronze” unter den “besten Blockspielern”. David Klemperer wurde immerhin zweimal genannt bei den Kategorien “Bester Abwehrspieler” und “fairster Sportler des Jahres”.

Walsh/May-Treanor führten gleich sechs dieser Kategorien an und zeigten einmal mehr, dass sie das Maß aller Dinge sind. Nicht ganz so dominant sind Emanuel /Ricardo bei den Männern - sie konnten “nur” drei Kategorien als Sieger verbuchen.